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Knochenmanns fleischlose Fleischeslüste

Am Zimmertheater sezierte ein sehr artifizieller „Reigen“ zehn Paarungen

Die Figuren sind weiß. Das namenlose Weiß einer Projektionsfläche, das Weiß der Unschuld, nein, präziser: Das Weiß derer, die nach Außen keinen Fleck auf dem Kleid haben dürfen. Die es eigentlich gar nicht gibt. Denn Sexualität war zur Entstehung des Stücks, anders als heute, nicht auf der Bildfläche. Wie erst der Seitensprung!

05.10.2014

Tübingen. Es ist auch das Weiß des Aseptischen, das auf der Bühne (Jörg Zysik) vervollständigt wird durch einen Wald transparenter Knautschmöbelwelten: Alles sauber nicht da. Alles durchschaubar, aber undurchschaubar verstellt und versteckt durch ein Gewölk von Worten, Konventionen, Falschheiten. Und alles ein bisschen billig und eklig, abwaschbar, die Welt ein großes Stundenhotel, das von sich s...

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