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Am ersten Tag fuhr der Bus meist leer
Eugen-Bolz-Platz, 5.06 Uhr. Die Linie 7632 verbindet seit gestern stündlich Rottenburg mit dem Pfäffinger Bahnhof. Bild: Bernhard
Fahrplanwechsel: Linie verbindet Rottenburg mit Pfäffinger Bahnhof

Am ersten Tag fuhr der Bus meist leer

Die Buslinie 7632 verbindet seit gestern Rottenburg und Oberndorf mit dem Pfäffinger Bahnhof.

13.12.2016
  • Dunja Bernhard

Der Fahrplanwechsel zum 11. Dezember machte es möglich: Seit gestern verbindet die Linie 7632 Rottenburg, Wendelsheim und Oberndorf direkt mit dem Pfäffinger Bahnhof. 16 Minuten nach seinem Start am Eugen-Bolz-Platz kommt der Bus am Pfäffinger Bahnhof an. Dort können die Fahrgäste in die Ammertalbahn umsteigen. Nach drei Minuten haben sie Anschluss nach Herrenberg. Zehn Minuten beträgt die Wartezeit für einen Zug nach Tübingen. Der Oberndorfer Ortschaftsrat hatte sich in einer Sitzung im März 2015 für die Priorisierung der Verbindung nach Herrenberg ausgesprochen.

Die Diskussion um eine direkte Busverbindung Oberndorf-Pfäffingen ist so alt wie die Reaktivierung der Ammertalbahn im Jahr 1999 (das TAGBLATT berichtete).

Auf der elektronischen Anzeige am Eugen-Bolz-Platz tauchte die Linie 7632 gestern Morgen nicht auf. Sie zeigte als ersten morgendlichen Bus die Linie 18 um 5.16 Uhr an. Auf sie wartete schon eine Handvoll Menschen.

Die Linie 7632 wird von der Firma Omnibus Groß bedient. Die Signale, die die Busse der Firma Groß aussenden, können von den elektronischen Anzeigen in Rottenburg nicht verarbeitet werden, sagte Claudia Groß. Sie müsse bei Fahrplanumstellung immer direkt die Betreiberfirma kontaktieren. Es dauere dann einige Tage, bis die Fahrten angezeigt werden. Allerdings hätten Mitarbeiter der Firma Groß am Sonntag an allen Haltestellen die neuen Fahrpläne aufgehängt, sagte die Firmenchefin.

Bis Montagmittag hatten nur zwei Fahrgäste das neue Angebot genutzt. Mindestens zehn Busse blieben leer. Die Firma Groß hatte über das Rottenburger Mitteilungsblatt für die neue Linie geworben. „Ich hoffe, dass auch die Verfechter vor Ort Werbung gemacht haben“, sagte Claudia Groß. Die Fahrgastzahlen vom ersten Tag dürften jedoch nicht überbewertet werden. Ein Jahr müsse man einer neuen Streckenführung geben, um sich zu etablieren, sagte sie.

Der Busfahrer wunderte sich, dass die Berichterstatterin von Rottenburg über Pfäffingen nach Tübingen fahren wollte. Mit der Linie 18 ist der Tübinger Bahnhof sieben Minuten früher erreicht.

Der Pfäffinger Bahnhof war um 5.30 Uhr schon gut frequentiert. Je rund ein Dutzend Menschen fuhren mit den nächsten Zügen Richtung Herrenberg oder Richtung Tübingen. Sie waren mit der Linie 777 oder zu Fuß zum Bahnhof gekommen.

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13.12.2016, 01:00 Uhr

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