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Kommentar

Ambitionierte Ziele

27.11.2015

Von THOMAS VEITINGER

Vernetztes Haus hört sich nach einem technikverliebtem 25-Jährigen an, der sich köstlich darüber amüsiert, vom Fernsehsessel aus das Licht in der Küche mit seinem Handy ein- und auszuschalten. Weil es zu wenig Technikverrückte mit viel Geld gibt, und solche Spielereien auch irgendwann langweilig werden, ist das vernetzte Haus bislang kein Erfolg - unter anderem. Wenn Unternehmen wie Google in das Thema einsteigen, muss das nicht unbedingt etwas heißen. Silicon Valley ist selbst eine große Spielwiese: Erfüllt eine Technik die Erwartungen nicht, wird sie eben abgeschrieben.

Anders bei Bosch. Wenn die Stuttgarter Geld in die Hand nehmen und einen Zukunftsmarkt ausmachen, dürfte mit der Technologie Geld zu verdienen sein. Bosch denkt dabei auch weniger an Deckenlicht, das seine Farbe nach Tageszeit ändert. Die Ziele der Energiewende sind ambitioniert. Es muss Energie gespart und intelligent eingesetzt werden. Das vernetzte Haus kann dazu einen Beitrag leisten, etwa durch vergleichsweise günstige Systeme, die Räume intelligent beheizen. Rund dreißig Prozent Energie lassen sich allein dadurch pro Jahr einsparen. Im Smart Home müssen Branchen zusammenarbeiten und Technologien zusammenführen. Deshalb liegt Bosch genau richtig.

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Erstellt:
27. November 2015, 08:30 Uhr
Aktualisiert:
27. November 2015, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 27. November 2015, 08:30 Uhr

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