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Wau, ein weiser Rat

Ammerbuch bleibt bei bisheriger Hundesteuer

Es bahnte sich eine längere Diskussion im Ammerbucher Gemeinderat an. Thema: Hundesteuer. Die Jagdhunde sollten davon befreit werden – „Hunde, die jagdlich in der Gemeinde Ammerbuch eingesetzt“ sind und auch die entsprechende Prüfung abgelegt haben, so war es „aus den Reihen der Jägerschaft“ vor Ort beantragt worden. Die bisherige Satzung der Gemeinde sah lediglich eine Steuerbefreiung für Schutz-, Blinden- und Rettungshunde vor.

18.10.2014
  • Ernst Bauer

Und, so warf der neue CDU-Rat Hubert Sailer gleich in die Runde: „In Tübingen gibt es eine Jagdhundebesteuerung, ohne Diskussion.“ Ein solche folgte dann aber gleich auf dem Fuß. Sachbearbeiterin Nicole Renz-Romanowski hatte in der Verwaltungsvorlage den Ausgang lieber gleich offen gelassen: „Der Beschlussvorschlag wird in der Sitzung formuliert.“

Die Hundesteuer werde „sehr unterschiedlich gehandhabt“ in den Gemeinden, wusste Bürgermeisterin Christel Halm. „Bei Therapiehunden sehe ich es ein“, meinte Sabine Kappeler (GAL), aber Jagdhunde könne man ruhig besteuern. „Man kann es so und so sehen“, fand Felix Wallochny (CDU). Jäger erfüllten ja auch einen wichtigen Dienst an der Öffentlichkeit. „Wenn man den Jägern etwas Gutes tun will, dann sollte man vielleicht über die Jagdpacht reden“, erklärte Günther Klepser (SPD). Gerd Bantleon (FWV) war „dagegen, dass man den Jägern die Hundesteuer erlässt“.

So wogte die Diskussion hin und her. Bettina Vetter (CDU) hielt es auf jeden Fall für „wichtig, Hundetoiletten zügig aufzustellen“. Andreas Steinacker (GAL) stellte schließlich den Antrag, der die Debatte salomonisch beendete: Der Rat folgte ihm einstimmig – und kam zu dem weisen Schluss, alles beim Alten zu belassen. Bis auf die Hundetoiletten: Da sei man dran, sagte die Kämmerin, nun in allen Ortsteilen welche zu installieren. Nach Poltringer Vorbild. Bei 40.000 Euro Hundesteuer im Etat wären 20 Jagdhunde aber eh nicht so ins Gewicht gefallen.

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18.10.2014, 12:00 Uhr

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