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An Silvester mehr Polizei in den Städten
Schon im Vorjahr war in Stuttgart viel Polizei unterwegs. Foto: dpa
Sicherheit

An Silvester mehr Polizei in den Städten

In Stuttgart sollen auch Videokameras in der Neujahrsnacht die Sicherheit der Feiernden verbessern.

19.12.2016
  • LSW

Stuttgart/Karlsruhe. Nach Übergriffen auf Frauen in der Neujahrsnacht vor einem Jahr wird die Polizei im Südwesten diesmal deutlich mehr Präsenz zeigen. Auch Videokameras werden mancherorts eingesetzt. Auf Frauenzonen, Böller- und Alkoholverbote wird meist verzichtet.

Stuttgart Natürlich werde man am zentralen Schlossplatz präsent sein – mit „ungleich mehr“ Beamten als sonst, so die Stuttgarter Polizei. Die Planungen liefen noch. Es soll eine Anlaufstation geben. Das Land hat auch Videoüberwachung angekündigt. Böller- oder Alkoholverbote seien nicht geplant, spezielle Frauenzonen auch nicht.

Karlsruhe In der Fächerstadt seien keine Großveranstaltungen oder Straßenveranstaltungen geplant, erklärt die Polizei. Die Karlsruher Sicherheitskräfte würden die Situation laufend bewerten, es gebe im gesamten Raum einen erhöhten Personaleinsatz. Kameras wolle man nicht aufstellen: Es wäre sinnlos, ins Blaue hinein zu überwachen.

Mannheim In der Quadratestadt sind keine größeren öffentlichen Feiern geplant, sagte die Stadt. Zwar werde die Polizei mehr Präsenz zeigen. Böllerverbote oder Sperrungen werde es aber nicht geben. Man wolle unter der Neckarbrücke ein Rettungsboot platzieren, weil es erfahrungsgemäß auf der Brücke immer viele Betrunkene gebe.

Ulm Laut Stadt ist keine besondere Lage zu erwarten. Vor dem Münster gab es in den vergangenen Jahren allerdings immer wieder Ärger mit Betrunkenen, mit Feuerwerkskörpern und herumfliegenden Flaschen. Vor Krankenhäusern und Altenheimen gelte das übliche Böllerverbot. Die Polizei sei mit verstärkten Kräften im Einsatz, auch in zivil.

Tübingen Auch in Städten wie Tübingen, Esslingen und Reutlingen rechnet die Polizei mit belebten Innenstädten und wird mit ähnlich vielen Kräften im Einsatz sein wie im Vorjahr. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Reutlingen kündigte an, dass Polizisten unterwegs sein werden, um potenzielle Täter abzuschrecken und im Fall von Straftaten schnell eingreifen zu können. dpa

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19.12.2016, 06:00 Uhr

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