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Senat und Stura

An der Universität wurde gewählt

Die verschiedenen Gruppen an der Universität wählten Anfang dieser Woche ihre Vertreter im Uni-Senat neu, in den Fakultäten auch die Fakultätsräte. Die Studierenden wählten außerdem zum zweiten Mal ihre neue Vertretung, den Studierendenrat.

03.07.2014
  • Ulrike Pfeil

Tübingen. Bei den Professoren stellt die Liste „Forschung und Lehre“ drei Senatsmitglieder (Volker Drecoll, Evangelische Theologie; Oliver Kohlbacher, Bioinformatik; Arnulf Stenzl, Medizin), die „Liberale Liste“ (Reinhard Johler, Empirische Kulturwissenschaft) und die „Neue Liste“ (Nicholas Conard, Ur- und Frühgeschichte) je einen.

Auf der Ebene des Mittelbaus und der wissenschaftlichen sowie Verwaltungs-Mitarbeiter wurden Andrea Schell (Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät), Joachim Ostwald (Tierphysiologie), Thomas Nielebock (Politische Wissenschaft), Hartmut Blum (Alte Geschichte), Irene Gust (Medienwissenschaft), Beate Erhard (Deutsches Seminar), Uwe Heinle (Zentrale Verwaltung) und Sabine Krauch (Juristisches Seminar) gewählt.

Die vier gewählten Studierendenvertreter stehen für vier verschiedene politische Listen: die Christlich Liberalen Studenten (Denise Gerath), die Fachschaftsrätevollversammlung (Julian Hinz), die Grüne Hochschulgruppe (Maximilian Wiedenmann) und die Juso-Hochschulgruppe (Lukas Häberle).

Der neue Senat, dem kraft Amtes auch die fünf Mitglieder des Rektorats, die Gleichstellungsbeauftragte und die Dekane der sieben Fakultäten angehören, tritt am 1. Oktober in Kraft. Zu diesem Zeitpunkt beginnt auch der neue Studierendenrat (Stura), die im vergangenen Jahr von der grün-roten Landesregierung wiedereingeführte Form der „Verfassten Studentenschaft“, seine Arbeit. Der 17-köpfige Stura tagt während der Vorlesungszeit mindestens einmal im Monat.

Dazugewonnen haben bei der aktuellen Stura-Wahl die Christdemokraten / RCDS und die Juso-Hochschulgruppe (beide jetzt drei Sitze, bisher zwei). Die Fachschaften führen zwar noch mit fünf Sitzen, verloren aber einen Sitz, ebenso wie die Linke Liste / SDS (jetzt ein Sitz, bisher zwei). Die Hochschulgruppen der Grünen (drei Sitze) und der Liberalen (zwei) blieben gleich stark wie 2013.

Zu denken gibt jedoch die geringe Wahlbeteiligung bei den Studenten. Sie war mit neun Prozent noch niedriger als 2013 (9,5 Prozent). Der Studierendenrat wurde eigentlich eingerichtet, um die politische Partizipation der Studenten zu fördern. Er ist nicht nur eine Interessenvertretung, sondern hat auch ein Mandat für Stellungnahmen zu den gesellschaftlichen Aufgaben der Universität, ihrer nachhaltigen Entwicklung und der Folgenabschätzung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Vom ersten Gremium dieses Typs war jedoch auf dem Campus und in der Öffentlichkeit nicht viel zu hören.

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03.07.2014, 12:00 Uhr

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