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Trotz Eis und Regen ein Erfolg

An die 150.000 Besucher auf dem Weihnachtsmarkt

Die Marktbeschicker und Rainer Kaltenmark vom städtischen Ordnungsamt ziehen eine positive Bilanz des Tübinger Weihnachtsmarkts, der am Sonntagabend nach drei Tagen zu Ende ging.

16.12.2012

Von Uschi Hahn

Tübingen. Wegen des Schmuddelwetters sei das Gedränge zwischen den Ständen zwar nicht ganz so groß gewesen wie sonst, sagt Kaltenmark. „Weihnachtsmarkt und Regenschirm passen nicht so recht zusammen.“

Weit unter der 150.000er Marke sei die Besucherzahl aber auch in diesem Jahr nicht geblieben. Die Anbieter von Handarbeiten, Kunsthandwerk, Glühwein, Waffeln und Heißen Roten seien jedenfalls zufrieden mit ihrem Erlös, so der Ordnungsamts-Mitarbeiter: „Für die Rahmenbedingungen lief das sehr gut.“

Dabei lief der Marktaufbau am Freitagmorgen alles andere als glatt. Denn es war spiegelglatt auf der Marktmeile. Eisregen machte den Aufbau der Stände auf dem Altstadtpflaster zum halsbrecherischen Unterfangen. Zusätzlich zu den Einsatzkräften der städtischen Servicebetriebe waren daher sechs Leute vom Ordnungsamt bis 11 Uhr mit Streuen beschäftigt. Aus „feuerwehrtechnischen Gründen“, so Kaltenmark, waren in diesem Jahr mit 400 Ständen fünfzig weniger zugelassen als die Jahre zuvor.

Weihnachtsmarkt in Tübingen

Weihnachtsmarkt 2012 in Tübingen

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Drei Tage lang verwandelte der Weihnachtsmarkt auch in diesem Advent die Tübinger Altstadt in eine Genuss- und Geschenkmeile.

Auch im größten Gedränge wurden Pakete ausgefahren.

Geschenkideen aller Art, auch ziemlich hölzerne, wurden auf dem Weihnachtsmarkt feilgeboten.

Manche, zum Beispiel die Öffentlichkeitsarbeiterinnen des Uni-Klinikums, nutzten den Markt zum feucht-fröhlichen Betriebsausflug.

Tagblatt-Karikaturist Sepp Buchegger nahm sich den Vorschriften-Dschungel für Markthändler vor.

Zweige, Zapfen, Glitzersterne und dazwischen ein paar Meisenknödel: Ulrike Mang aus Bühl (rechts) verkauft ihre Natur-Deko schon seit fünf Jahren auf dem Tübinger Weihnachtsmarkt. Ihre Freundin aus dem Killertal steuert handbemalte Eichenbretter zum liebevoll dekorierten Stand in der Hafengasse bei.

Bloß kein rechter Winkel - kleine Möbel wie bei den Hobbits verkaufte dieser Händler.

Nachschub für die Puppenstube.

Schmuckkegel, Kerzenhalter, Sterne … Edwin Kessler macht fast alles aus Holz, nur Buntes macht er nicht. Die TAGBLATT-Redakteurin Ulla Steuernagel half ihm am Samstag in seinem Verkaufsstand auf dem Tübinger Weihnachtsmarkt.

Eine Verlockende Ansage bei dem Sauwetter.

Gestopft voller Adventsstimmung: der Holzmarkt am Samstagabend.

Figuren aus Märchenwolle am Stand von Angelika Jacob aus Wendelsheim.

Auf dem Holzmarkt war auch am Freitagabend kein Platz mehr zum Umfallen

Gegen das Schmuddelwetter am Samstagmittag halfen auf dem Marktplatz heiße Rote und bunte Schirme.

Kerzenhäuschen brachten beim Nonnenmarkt Kinderaugen zum Leuchten, hier die von Elisa und Paul, drei und fünf Jahre alt.

Das historische Karusell vor dem Kulturamt.

Der Clownachtsmann vom Kindertheater Rote Nase musste wegen schlechten Wetters in die Lammhofpassage ausweichen.

Junge Musikanten an allen Ecken beschallten den Weihnachtsmarkt. Im Bild Saxofonistin Lara (11 Jahre).

Marit (links) und Chiara (beide 8 Jahre) spielten für die Tübinger Tafel.

Dass es am Weihnachtsbaum schon früher nicht immer Engel sein mussten, bewies Barbara Süss mit ihrem Stand voller historischem Christbaumschmuck – darunter geflügelte Schweine.

Für ganz besondere zwischenmenschliche Begegnungen sorgte die Klasse 9 der Geschwister-Scholl-Schule mit ihrer Kuss-Station in der Neuen Straße. Die Gelegenheit fürs Bussi unterm Mistelzweig ließen sich auch Tanja und Jens Haaß aus Eberbach nicht entgehen.

Viele junge Musikanten, wie Maxi (11) und Linus (10), beschallten die Besucher mit mundgeblasener Weihnachtsmusik.

Gegen Hunger und kalte Hände gab’s vom Freitagvormittag bis Sonntagabend heiße Maroni

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Erstellt:
16. Dezember 2012, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
16. Dezember 2012, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Dezember 2012, 12:00 Uhr

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