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Fünfeckiger Sakralbau der Christengemeinschaft

Anbau bei den Anthroposophen in der Nauklerstraße

Die fünfeckige Form ist unter Anthroposophen akzeptiert. Doch der wuchtige Turm des Erweiterungsbaus in der Nauklerstraße 62 trifft nicht den Geschmack aller 400 Mitglieder und Freunde der Christengemeinschaft in Tübingen.

12.10.2012

Von Christiane Hoyer

Tübingen. Vier Jahre sind seit den ersten Planungen vergangen. Jetzt konnte die Christengemeinschaft ihren neuen Anbau einweihen. Der erst Sakralbau entstand vor 50 Jahren, als die Waldorfschule noch in der gleichen Straße – in der heutigen Musikschule – untergebracht war. Zu den Mitgründern zählte damals Fritz Schimpf, des Inhaber des Schreibwarengeschäfts am Schimpf-Eck. Die erste Pfarrerin war Martha Heimeran. 14 Jahre später fehlte der Gemeinde ein Raum für Versammlungen. Ein kleiner Anbau unter der Erde schuf zwar Platz. Doch immer wieder drang Wasser ein, die Räume waren feucht und modrig. Mit dem Anbau des Architekten Olaf Hübner aus dem Neckartenzlinger Büro „plus bauplanung“ hat die Gemeinde einen zusätzlichen Saal gewonnen, in dem rund 120 Besucher Platz finden, außerdem gibt es einen Kursraum und ein erweitertes Foyer. Farblich dominieren gelb und orange, innen verändert sich das Goldgelb im Foyer zu Grün im Vorraum, der Sakralraum leuchtet violett. Pfarrerin Barbara Peter-Schult freut sich über die „einladende Geste“ des rundum erneuerten Kirchbaus, der sich dem öffentlichen Raum besser erschließe. Die Christengemeinschaft hat die Kosten von rund 1,8 Millionen Euro großteils aus selbst ersparten Spenden und Darlehen von Gemeindemitgliedern finanziert.

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Erstellt:
12. Oktober 2012, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
12. Oktober 2012, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 12. Oktober 2012, 12:00 Uhr

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