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Frauenfeld

Anklage startet im Schweizer Flowtex-Prozess mit Plädoyer

Im Schweizer Prozess um die Veruntreuung von Millionen aus der Insolvenzmasse des Betrugsunternehmens Flowtex hat die Staatsanwaltschaft am Montag mit ihrem rund zehnstündigen Plädoyer begonnen.

02.11.2015
  • dpa

Frauenfeld. Im ganzen Flowtex-Komplex sei «kein weißes Geld» vorhanden gewesen, es habe keine legalen Einkünfte gegeben, sagte der Staatsanwalt vor dem Bezirksgericht Frauenfeld (Kanton Thurgau).

Besonders die Ex-Ehefrau sei im Moment der Verhaftung ihres damaligen Ehemanns damit beschäftigt gewesen, Vermögenswerte «mit einer stupenden Sicherheit und einer durchdachten Strategie» beiseitezuschaffen, so der Staatsanwalt. «Sie wollte ihr Luxusleben ungerührt weiterführen.»

Die Anklage will beweisen, dass unrechtmäßige Gewinne aus den Flowtex-Betrügereien in der Schweiz gewaschen und dort versteckt wurden. Angeklagt sind neben dem Firmengründer Manfred Schmider («Big Manni») und seiner Ex-Frau auch der Sohn (29) und die Tochter (27). Schmider soll nach bisherigen Forderungen der Anklage wegen Geldwäsche für dreieinhalb Jahre in Haft, seine Frau für fünfeinhalb Jahre. Das Plädoyer soll an diesem Dienstag fortgesetzt werden. Wegen des Milliardenbetrugs mit der in Ettlingen bei Karlsruhe gegründeten Bohrgerätefirma Flowtex hatte der Unternehmer Schmider bereits in Deutschland sieben Jahre im Gefängnis gesessen.

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02.11.2015, 12:00 Uhr

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