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Abruptes Ende nach 600 Meter

Annika Frank stürzt bei U 23-DM / Elina Sterzing verpasst Podest nur knapp

Nicht mit Medaillen, aber mit guten Leistungen kehrten die Leichtathleten aus der Region von der Deutschen U 23-Meisterschaft aus Wesel zurück. Pech hatte Annika Frank: Die Titelverteidigerin stürzte und gab auf.

16.06.2014
  • bernhard schmidt

Wesel. Der Langstrecklerin von der LAV Stadtwerke Tübingen klebt in dieser Saison das Pech an den Füßen. Im 5000 Meter-Lauf von Wessel stürzte die Titelverteidigerin nach 600 Meter im Kampf um die Positionen. Die 22-Jährige schlug hart auf der Tartanbahn auf, verletzte sich an der Lippe und blutete stark. An eine Fortsetzung des Rennens war nicht zu denken. Schon beim Rennen in Koblenz war Frank gestürzt, auf einen Start in Regensburg am vergangenen Wochenende musste sie krankheitsbedingt verzichten.

Besser lief es da für die LAV-Teamkollegin Elina Sterzing im Dreisprung. Sie sprang mit 13,15 Meter Saisonbestleistung, hatte aber in Wesel eine starke Konkurrenz vor der Nase. Den Wettkampf gewann Neele Eckhardt (LG Göttingen), Achte der U 23-Europameisterschaft im vergangenen Jahr, mit auch international beachtlichen 13,56 Meter, Zweite wurde ihre Teamkollegin Lisanne Rieker mit 13,36 Meter. Sterzing als Vierte fehlten nur drei Zentimeter auf Lena Saathoff (Düsseldorf) und aufs Podest.

Auf ähnlich starke Konkurrenz traf Moritz Riekert, ebenfalls LAV, im Weitsprung. Nicht zu schlagen war der souveräne, erst 19-jährige Sieger Stefan Hartmann (Berlin) mit 7,81 Meter. Überzeugend auch der Zweite Maximilian Entholzner (Passau) mit 7,70 Meter und Vincent Vogel (Chemnitz) mit 7,65 Meter. Riekert folgte auf dem siebten Rang, wäre aber auf dem sechsten gelandet, hätte er seine Bestweite von 7,40 Meter nicht erst im letzten Versuch erzielt.

Starke Auftritte hatten auch die Mittelstreckler aus der Region. Stefan Hettich (TSV Gomaringen) belegte bei seiner letzten U 23-DM im 800 Meter-Finale den fünften Platz in 1:52,19 Minuten. In dem von der Taktik bestimmten Endlauf fehlten dem 22-Jährigen am Ende nur drei Zehntel Sekunden fürs Podest. „Ich bin enttäuscht, dass es nicht zur Bronzemedaille gereicht hat“, kommentierte Hettich den Rennausgang. Der Gomaringer war stark in die Saison gestartet und zuletzt in seiner Spezialdisziplin nah an die Bestzeit ran gelaufen. Im ersten von zwei Vorläufen war Hettich noch schneller unterwegs: In 1:50,86 Minuten lief er als zweiter durchs Ziel. TSV-Trainer Alexander Seeger machte seinem Schützling keine Vorwürfe: „Er hat taktisch alles richtig gemacht. Die Gegner waren heute im Endspurt extrem stark.“ Im gleichen Lauf verpasste Teamkollege Hannes Bäuerle als Achter in 1:54,51 Minuten das Finale.

Die TSV-Teamkollegin Verena Tobis wurde mit 44,91 Meter Siebte im Speerwurf, mit dem Diskus und der Weite von 42,95 Meter wurde sie Zehnte.

Ein starker Auftritt auch von Julia Rieger (LV Pliezhausen): Bei ihrer ersten Junioren-DM wurde sie über 800 Meter mit persönlicher Bestzeit von 2:11,76 Minuten Sechste. Zum Abschluss der Veranstaltung stellte die 4x400 Meter Staffel der SG Gomaringen-Schwäbisch Hall mit Hannes Bäuerle, Christan Döring, Robin Föll und Stefan Hettich einen Vereinsrekord von 3:20,36 Minuten auf und belegte Platz 8.

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16.06.2014, 12:00 Uhr

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