Ganz Unten

Anti-Aging mit Graubrot

Das Geheimnis ewiger Jugend bleibt wohl für immer ein Geheimnis. Egal wie viel Kilogramm Feuchtigkeitscreme wir uns ins Gesicht schmieren, die Falten sind da. Tief wie Vulkankrater. Neidisch blickt unsereins da auf die Haut einer Salma Hayek. Glatt, zart, leuchtend.

31.07.2017

Von JOANNA STOLAREK

Eine hausgemachte Maske: Bananen- und Kiwi-Scheiben statt Papaya und Joghurt. Foto: ©Karramba Production/Shutterstock.com

Berlin. Dank ihrer Oma, sagt sie. Diese habe sich nach dem Frühstück immer die Reste als Maske ins Gesicht geschmiert. „Papaya, Joghurt und Nüsse“ waren das. Die 50-jährige Hayek macht es genauso, was scheinbar Wunder bewirkt.

Hmm... Wir würden das auch gern machen, nur ist das deutsche Frühstück etwas anders. Rustikaler zuweilen: Graubrot, Marmelade, ein Ei, Schinken. Vielleicht wäre es trotzdem einen Versuch wert? Als Ehrerweisung für unsere Omas etwa. Sie schmierten sich die Frühstücksreste zwar nicht ins Gesicht, sagten aber ständig, man solle bloß nichts verkommen lassen. Also lass uns wiederverwerten. Wie Salma. Graubrotkrümel auf die Stirn, Ei-Reste auf die Backen, den Kopf Richtung Müslischale bewegen und das Gesicht in die lauwarme Brühe eintauchen. Und wirkt es schon? Nicht? Kann nicht sein! Dann vielleicht noch einmal? Bis die letzte Falte sich selber aus Verzweiflung verzieht, oder besser gesagt glättet, um nicht noch einmal mit Essensresten zugepflastert zu werden. Übertrieben? Niemals! Joanna Stolarek

Zum Artikel

Erstellt:
31. Juli 2017, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
31. Juli 2017, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2017, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen