Horb

Arbeiten und leben nach Corona

25.02.2021

Von NC

Nach einem Jahr Corona-Krise wachse die Sehnsucht nach einer Rückkehr zur Normalität vor der Krise, stellt die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Kreis Freudenstadt fest. Doch diese Sehnsucht ignoriere, was die Corona-Krise deutlich gemacht habe: „Sie ist ein Weckruf an die Menschheit, mit Natur und Umwelt anders umzugehen“, sagte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU). Wenn dieser Weckruf nicht ungehört verhallen soll, so die KEB, müssen Alternativen zu jenen Problemen aufgezeigt werden, die die Pandemie aufgerissen habe: die große Kluft zwischen Arm und Reich – national und weltweit, ein Gesundheits- und Pflegewesen im Dienste von Renditen; eine Globalisierung die die Welt bedrohe; ein Lebensstil, der sich am Immer-mehr und Immer-schneller orientiere. Wolfgang Kessler, Wirtschaftspublizist und einstiger Chefredakteur der christlichen Zeitschrift „Publik Forum“, referiert auf Einladung der KEB, des Projekts Zukunft Horb und des Kooperationsverbunds Schwarzwald-Alb-Donau am Mittwoch, 3. März, um 19.30 Uhr in einer Zoom-Konferenz zu der Frage, „was wir aus der Corona-Krise für eine humane (Welt-)Wirtschaft der Zukunft lernen können“. Eine Diskussion soll sich anschließen. Anmeldungen nimmt die KEB unter www.keb-freudenstadt.de, unter Telefon 07451/623220 und per E-Mail an info@keb-freudenstadt.de entgegen. Die Teilnahme soll
mit allen internetfähigen Geräten möglich sein. Die Zugangsdaten für Zoom erhalten angemeldete Teilnehmer kurz vor der Veranstaltung. Die Teilnahme kostet 10 Euro.

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Erstellt:
25. Februar 2021, 13:07 Uhr
Aktualisiert:
25. Februar 2021, 13:07 Uhr
zuletzt aktualisiert: 25. Februar 2021, 13:07 Uhr

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