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Mossul

Armee meldet Geländegewinne

Irakische Soldaten rücken weiter auf die IS-Hochburg Mossul vor. Sie befreien einen ehemals von Christen bewohnten Ort.

19.10.2016

Von DPA

Mossul. Am zweiten Tag der Großoffensive auf die IS-Hochburg Mossul melden irakische Sicherheitskräfte weitere Geländegewinne. Die Armee rückte am Dienstag eigenen Angaben zufolge kampflos in die früher fast ausschließlich von Christen bewohnte Stadt Karakusch südöstlich von Mossul ein. Die Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) seien zuvor aus dem Ort geflohen, erklärte ein Militärsprecher. Die Miliz hatte den Ort vor mehr als zwei Jahren eingenommen, nachdem sich kurdische Peschmerga von dort zurückgezogen hatten.

In anderen Gebieten musste die irakische Armee hingegen Gegenangriffe abwehren. Mossul ist die letzte Bastion des IS im Irak. Der Sprecher der US-Streitkräfte, John Dorrian, erklärte über Twitter, sollte Mossul vom IS befreit werden, wäre die Terrormiliz im Irak militärisch weitgehend besiegt.

US-Präsident Barack Obama warnte, dass der IS trotz militärischer Niederlagen noch die Kraft für Terroranschläge habe. Auch wenn die Miliz weiter Boden verliere, habe sie „immer noch die Fähigkeit, Attentate durchzuführen und zu planen, so wie wir sie im Nahen Osten, in Nordafrika, in den USA und in Europa gesehen haben“, sagte er in einem Interview.

Frankreich, der Irak und weitere Partner wollen am Donnerstag in Paris über die künftige Stabilisierung von Mossul beraten. Mehr als 20 Länder und Organisationen sollen daran teilnehmen.

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Erstellt:
19. Oktober 2016, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
19. Oktober 2016, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Oktober 2016, 06:00 Uhr

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