Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Bericht

Armut im Südwesten trifft Alleinerziehende

24.11.2015
  • ROL

Alleinerziehende und ihre Kinder seien „besonders armutsgefährdet, und zwar mit zunehmender Tendenz“, sagte Baden-Württembergs Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) gestern bei der Vorstellung des ersten Armuts- und Reichtumsberichts auf Landesebene. Demnach trägt fast jede zweite Person in einer sogenannten Einelternfamilie das Risiko, finanziell von der Mehrheitsgesellschaft klar abgehängt zu werden. Dem Bericht zufolge tragen auch Migranten, besonders diejenigen ohne deutschen Pass, ein überdurchschnittlich hohes Armutsrisiko.

Altpeter forderte den Bund auf, das Kindergeld für Alleinerziehende um 100 Euro für das erste und um je 20 Euro für jedes weitere Kind zu erhöhen. Auf Landesebene stellte sie höhere Investitionen in den sozialen Wohnungsbau in Aussicht. Die Probleme müssten langfristig und über den Wahltag hinaus angegangen werden: „Ich kann nicht sagen: Am 13. März 2016 habe ich das Thema Armut erledigt.“

Die Wohlfahrtsverbände forderten dennoch größere Anstrengungen von Seiten der Landesregierung. Die Oppositionsparteien CDU und FDP hielten Altpeter vor, ihr mangele es an Ideen zur Bewältigung der Probleme; der Bericht selbst liefere nur „Banalitäten“.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

24.11.2015, 08:30 Uhr | geändert: 24.11.2015, 06:01 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball