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Arrival

Arrival

In dem Edel-Science-Fiction-Film will eine Sprachwissenschaftlerin herausfinden, was auf der Erde gelandete Aliens vorhaben.

Arrival

USA 2016

Regie: Denis Villeneuve
Mit: Amy Adams, Jeremy Renner, Forest Whitaker

117 Min. - ab 12 Jahren

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21.09.2016
  • Klaus-Peter Eichele

Und wieder kommen Aliens auf die Erde und hauen alles zu Klump. Das erste stimmt, das zweite – tja, man weiß es nicht. Denn dummerweise sprechen die mit zwölf riesigen Raumschiffen in verschiedenen Regionen gelandeten Außerirdischen keine bekannte Sprache, sondern geben bloß schnarrende Geräusche von sich. Heißt das jetzt „Wir kommen in Frieden“ oder „Ihr werdet alle sterben“?

In ihrer Not wendet sich die amerikanische Armee an die Wissenschaft, genauer: an die Linguistin Louise Banks (Amy Adams). Die in vielen Sprachsystemen bewanderte Professorin soll im direkten Kontakt mit den krakenartigen, aber offenbar hochintelligenten Ankömmlingen herausfinden, was diese genau im Schilde führen.

Der Aufriss dieser außergewöhnlichen Geschichte gelingt dem kanadischen Regisseur Denis Villeneuve („Sicario“) famos. Den Mix aus Neugier, Angst und Aggression, mit dem die Menschheit auf die Ankunft der Fremden reagiert, inszeniert er mit Verve, und die ersten Begegnungen von Mensch und Alien sind visuell faszinierend. Die entscheidende Frage, wie genau die Spezies auf eine gemeinsames kommunikatives Level kommen, wird dann allerdings etwas hopplahopp abgehandelt.

So hängt die Spannung am eher konventionellen Faden der Frage, ob der Wissenschaft genug Zeit für eine Verständigung eingeräumt wird, oder ob die Falken mit ihren parallel entwickelten Plänen, das Problem militärisch aus der Welt zu schaffen, die Oberhand gewinnen. Für unterschwelligen Suspense sorgen rätselhafte Rück- und Vorausblenden in Louises Privatleben mit Kind, aus denen nach und nach die philosophische Dimension der Erzählung erwächst.

Trotz gewisser Unebenheiten, die auch eine aufgepfropfte Liebesgeschichte einschließen, darf man den mehr an „2001“ und „Solaris“ als an „Independence Day“ geschulten Science-fiction-Film aber zum besten Vertreter seines Genres im laufenden Jahr erklären.

Edel bebilderte Science-fiction mit pazifistischer Botschaft und philosophischem Mehrwert.

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21.09.2016, 19:48 Uhr

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27.11.2016

09:44 Uhr

Wolfman schrieb:

..aufgepfropfte Liebesgeschichte? Hat denn der Herr Rezensent den Film denn überhaupt verstanden?



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