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Arzneimittel-Kosten im Südwesten wachsen rasant
Tabletten liegen um eine Zwei-Euro-Münze herum. Foto: Oliver Berg/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Arzneimittel-Kosten im Südwesten wachsen rasant

Die Arzneimittel-Kosten im Südwesten wachsen rasant.

25.04.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart.  Niedergelassene Ärzte haben den gesetzlich Versicherten im vergangenen Jahr Medikamente für mehr als fünf Milliarden Euro verschrieben. Im Schnitt erhielt jeder gesetzlich Versicherte Medikamente im Wert von 581 Euro, wie die Techniker Krankenkasse (TK) in Stuttgart unter Berufung auf Statistiken des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung mitteilte. 2014 lag der Wert noch bei 560 Euro, 2013 bei 526 Euro. Die Versicherten in Baden-Württemberg zahlten 2015 demnach insgesamt 274 Millionen Euro zu, was etwa 30 Euro pro Person entspricht.

«Die hohen Arzneimittelausgaben zeigen, wie wichtig weitere Reformen auch bei der Arzneimittelpolitik bleiben», erklärte TK-Landeschef Andreas Vogt. Das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes habe die erwarteten jährlichen Einsparungen von bundesweit rund zwei Milliarden Euro nicht annähernd erbracht. Kostentreiber sind nach Vogts Worten vor allem neue und teure Arzneimittel gegen Hepatitis-C und Kombinationstherapien gegen Krebs.

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25.04.2016, 11:55 Uhr | geändert: 25.04.2016, 10:00 Uhr

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