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Baku

Aserbaidschan ruft einseitige Waffenruhe aus

Nach den heftigen Gefechten mit dem Nachbarland Armenien an der Frontlinie zum umstrittenen Grenzgebiet Berg-Karabach hat Aserbaidschan am Sonntag eine einseitige Waffenruhe ausgerufen.

04.04.2016
  • AFP

Baku. Als "Zeichen guten Willens" sei die Feuerpause beschlossen worden, teilte das Verteidigungsministerium in Baku mit. Allerdings würden alle von den armenischen Truppen besetzten Gebiete "befreit", sollte das armenische Militär seine "Provokationen" nicht stoppen.

Die Gefechte hatten in der Nacht zum Samstag begonnen und dauerten am Sonntagmorgen zunächst sporadisch weiter an. Mindestens 30 Soldaten wurden getötet. Es war die schärfste Auseinandersetzung seit der Unterzeichnung eines Waffenstillstandsabkommens zwischen Armenien und Aserbaidschan im Jahr 1994.

Die Gefechte lösten international Besorgnis aus. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon rief alle Beteiligten auf, "den Kämpfen ein sofortiges Ende zu setzen".

Die beiden ehemaligen Sowjetrepubliken Armenien und Aserbaidschan streiten seit mehr als 20 Jahren um Berg-Karabach. Der abtrünnigen Region kommt wegen ihrer Lage in einem Gebiet zwischen Russland, der Türkei und dem Iran eine strategische Bedeutung zu. Während Ankara an der Seite Aserbaidschans steht, unterstützt Russland die armenische Armee.

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04.04.2016, 06:00 Uhr

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