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Borussia Dortmund

Aubameyangs Kampfansage an die Bayern

Ausnahmestürmer trifft nach seiner Suspendierung vierfach.

07.11.2016
  • DPA

Hamburg. Nach seiner Vier-Tore-Gala beim HSV hat Pierre-Emerick Aubameyang eine Kampfansage an den FC Bayern München gerichtet. „Wir hatten großen Druck nach vier Spielen ohne Sieg. Nun sind es nur noch sechs Punkte. Und wenn wir nach der Punktspielpause unser Heimspiel gegen die Bayern gewinnen, dann haben wir gute Chancen für ein Comeback in der Meisterschaft“, sagte der BVB-Stürmer.

Der Nationalspieler nahm nach seiner Suspendierung weder Rücksicht auf den 80. Geburtstag von Uwe Seeler noch auf dessen bemitleidenswerte Erben. Im Gegenteil: Mit seinen Saisontreffern acht bis elf katapultierte sich der Stürmerstar aus Gabun im Beisein des fassungslosen HSV-Idols zurück an die Spitze der Bundesliga-Torjägerliste und verdarb Seeler dessen Ehrentag gründlich. Grund zum Feiern hatte nur Borussia Dortmund.

Unterm Arm hielt der Mann des zehnten Spieltages den Spielball, den er sich nach dem ersten Viererpack seiner Karriere geschnappt hatte, um ihn seinem Sohn zu schenken. „Vier Tore in einem Match habe ich noch nie gemacht – das ist sehr speziell“, berichtete der Angreifer.

Es war auch die richtige Reaktion auf die Suspendierung, die Trainer Thomas Tuchel drei Tage zuvor wegen eines unerlaubten Mailand-Trips gegen ihn ausgesprochen hatte. Aubameyang musste das Champions-League-Spiel gegen Sporting Lissabon (1:0) von der Tribüne aus verfolgen. „Ich habe einen Fehler gemacht und dem Trainer und meiner Mannschaft „Sorry“ gesagt.“ Und mit Toren zurückgezahlt.

„Das sprengt natürlich jede Erwartungshaltung“, stellte Tuchel ob der beeindruckenden Reaktion seines Paradestürmers zufrieden fest. Schon nach dem ersten Treffer in der 4. Minute sprintete Aubameyang zu seinem Coach und herzte ihn strahlend. „Das war eine sehr schöne Geste“, meinte Tuchel. Er hat zu mir gesagt: „Zwei Tore machst Du noch“, und ich habe gesagt: „Okay, mache ich“, berichtete Aubameyang grinsend. Und legte sogar noch einen Treffer obendrauf.

Jubilar Seeler bedient

Von der Ehrenloge aus musste die Hamburger Legende Uwe Seeler mit ansehen, dass nur beim Gegner ein Stürmer mitspielte, der wie einst „Uns Uwe“ selbst Tore am Fließband zu produzieren versteht. Für die vier Treffer in Hamburg benötigte der Gabuner gerade mal 48 Minuten, der komplette HSV-Kader brauchte dafür volle zehn Spieltage. Aubameyang düpierte den allerdings allzu stümperhaft agierenden Hamburger Abwehrverband, der seinen Auftrag zu verteidigen, nicht mal im Ansatz erfüllte. dpa

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07.11.2016, 06:00 Uhr

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