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Trainingspartner als Favoriten

Auch Dieter Baumann will beim Spitzberglauf starten

Schlägt der Triathlet den Youngster – oder gewinnt doch der Olympiasieger? Vorjahressieger Tim Lange, der 17-jährige Adrian Beggers und Dieter Baumann sind die Favoriten beim 19. Spitzberglauf am Sonntag in Hirschau.

28.09.2012
  • Hansjörg Lösel

Tübingen. Tim Lange und Adrian Beggers trainieren häufig gemeinsam, deshalb können sie sich am besten einschätzen – für Vorjahressieger Lange ist der Youngster Beggers eindeutig Favorit. „Er ist momentan einfach der stärkere von uns beiden, ich werde versuchen ihm das Leben schwer zu machen und ihn etwas zu ärgern“, sagt Lange, den in dieser Saison Verletzungen zurück geworfen haben. Wie gut Beggers derzeit drauf ist, bewies der 17-jährige Entringer beim Tübinger Stadtlauf vor zwei Wochen, als er in die Top Ten stürmte. Die geänderte Streckenführung (siehe rechts) dürfte dem Bergspezialisten Beggers zudem in die Karten spielen: Er mag es steil, startet Anfang Oktober bei der deutschen Berglauf-Meisterschaft.

Allerdings könnte aus dem Zweikampf der Trainingspartner auch ein Dreikampf werden: Denn Olympiasieger Dieter Baumann hat ebenfalls angekündigt, am Sonntag an den Start gehen zu wollen. Die Streckenrekorde halten übrigens Christoph Hakenes (LG Steinlach/44:55) und die Oberndorferin Mira Glocker (50:41) bei den Frauen. Startschuss für Haupt- und Hobbylauf ist um 10.30 Uhr, ab 10 Uhr gibt es Walking und verschiedene Jugendläufe – zum Abschluss (12 Uhr) wetzen die Kleinsten beim Zwergenlauf über 500 Meter.

Auch Dieter Baumann will beim Spitzberglauf starten
Schon im Vorjahr Seite an Seite beim Start zum Spitzberglauf: Adrian Beggers (Nummer 1614) und Tim Lange (1602). Archivbild: Ulmer

Beim Spitzberglauf liegt die Betonung ab sofort auf Berg: Am Sonntag wetzen die Läufer erstmals in anderer Richtung über den Spitzberg – was den Kurs noch anspruchsvoller macht. Wie gehabt führt die Strecke zunächst von Hirschau her zur Wurmlinger Kapelle. Beim Sattel allerdings geht es nicht mehr in den Wald hinunter Richtung Ammerhof, sondern den steilen Stich zur Spitzberghöhe hinauf. Die Läufer bleiben auf der gewohnten Strecke, laufen die Schleife Richtung Schwärzloch/Ammerhof und zurück zum Sattel nur in umgekehrter Richtung. Die Distanz des Hauptlaufs bleibt folglich unverändert bei 13,1 Kilometern. Chef-Organisator Winfried Laube erklärt die Neuerung: „Die Bergab-Passage war für viele zu steil, aus orthopädischen Gründen haben wir das jetzt umgedreht.“ Der Hobbylauf führt über die aus den Vorjahren bekannte Strecke über 4,8 Kilometer. Auf Haupt- wie Hobbyrenner wartet das „Sahnehäubchen“ (Laube) zum Schluss: Der Panoramaweg durch die Weinberge ist etwas für Genießer.

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28.09.2012, 12:00 Uhr

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