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Parteien

Auch Klingler will die AfD verlassen

Der frühere Fraktionschef und Heinrich Fiechtner wollen im Gemeinderat künftig als BZS 23 auftreten.

16.03.2018

Von DANIEL GRUPP

Stuttgart. . „Ich bin noch Mitglied der AfD. Die Betonung liegt auf noch“, sagte am Donnerstagnachmittag Bernd Klingler. Der frühere Vorsitzende der inzwischen zerbrochenen AfD-Fraktion im Stuttgarter Gemeinderat kündigte an, dass er noch vor seinem 50.?Geburtstag am 27. März aus der Partei austreten wird. Klingler firmiert im Gemeinderat als Sprecher der Gruppierung AfD. Das einstige Gemeinderatsquartett besteht noch aus ihm und Heinrich Fiechtner, der die AfD nach internen Konflikten in der Landtagsfraktion verlassen hatte.

Klingler stört sich vor allem am Stuttgarter AfD-Kreisvorstand. Er sieht dort eine „Ansammlung von Egomanen“ vertreten. „Zu viele Leute decken nur ein kleines Spektrum ab.“ Es gehe immer nur um Verfehlungen von Flüchtlingen. Das widerspreche seiner „liberalen Grundeinstellung.“ Um sich weiter abzusetzen, haben sich Klingler und Fiechtner den Namen BZS?23 für ihre Gruppe ausgedacht. Das soll für Bündnis Zukunft Stuttgart 23 stehen, wobei die Zahl auf die 23 Stadtbezirke hinweist.

Vermutlich wird es beim Duo bleiben. Denn Walter Schupeck, der Nachrücker für Lothar Maier, will laut Klingler nicht dazustoßen. Wie im Umfeld des Gemeinderats zu hören ist, sondiert Schupeck gerade bei FDP, CDU und Freien Wählern, ob er unterkommt. Schupeck gehört der LKR, der neuen Partei Bernd Luckes an. Einzelstadtrat bleibt das frühere AfD-Fraktionsmitglied Eberhardt Brett. Daniel Grupp

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Erstellt:
16. März 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
16. März 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. März 2018, 06:00 Uhr

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