Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Bildung mitgestalten

Auch Thomas Volkmann will in den Landtag

Die SPD hat die Wahl: Am Donnerstag gab Thomas Volkmann bekannt, dass auch er sich um die Nachfolge der Landtagsabgeordneten Rita Haller-Haid bewerben wird.

15.01.2015
  • kai

Tübingen. Dorothea Kliche-Behnke hat am Dienstag öffentlich gemacht, dass sie in den Landtag strebt (wir berichteten). Schon zwei Tage später hat die 33-jährige Tübinger SPD-Kreisvorsitzende und Stadträtin einen Gegenkandidaten: den 42 Jahre alten Geschichts- und Lateinlehrer Thomas Volkmann, der bis 2014 fünf Jahre lang den SPD-Ortsverein Tübingen leitete.

Auch Thomas Volkmann will in den Landtag
Thomas Volkmann, 42 Archivbild

Ihm ist wichtig, dass die Partei am 28. Februar bei der Nominierung für die Landtagswahl 2016 im Wahlkreis Tübingen „die Chance hat, zwischen mehreren Kandidaten zu wählen“. Volkmann versteht sich nicht als Vertreter eines organisierten Flügels, er setze aber „andere Akzentuierungen“ als Dorothea Kliche-Behnke.

Der gebürtige Wuppertaler, der seit 24 Jahren der SPD angehört, sieht sich als Repräsentant der „traditionsgebundenen linken Mitte“, für die unter anderem die Stichworte „soziale Gerechtigkeit“ und „menschenwürdige Arbeit“ stehen. An ihnen soll sich die Politik der SPD ausrichten. Das ist aus Sicht des früheren Ortsvereinsvorsitzenden „in den vergangenen Jahren nicht immer der Fall“ gewesen. Die Freihandelsabkommen TTIP und CETA, so Volkmann auf Nachfrage, seien nicht mit dieser Programmatik vereinbar. Außerdem unterstütze er den Weg, „Fehlentwicklungen der Agenda-Politik zum Beispiel durch den Mindestlohn zu korrigieren“, wie er mitteilte.

Die Bildungspolitik als zentrale Kompetenz der Bundesländer möchte der Lehrer an einem Gymnasium in Wendlingen „an entscheidender Stelle mitgestalten“. Als Lateinlehrer stehe er als glaubwürdiger Zeuge dafür, „dass die SPD keineswegs die Abschaffung des Gymnasiums plant“, wie von der CDU im Wahlkampf behauptet werde. Da er „mit Leib und Seele“ Lehrer sei, könne er sich vorstellen, nach der Politik wieder in seinen Beruf zurückzukehren.

Die sozialen Aspekte des Themas „Wohnen“ liegen dem 42-Jährigen, der mit seiner Lebensgefährtin und ihrem Sohn zur Zeit in Reutlingen lebt, am Herzen. Er will sich für den Bau der Regionalstadtbahn und für die Entlastung der Anliegergemeinden durch den Ausbau der B 28 a einsetzen.


Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball