Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Aktion Wunschbaum

Auch so nennen

Die Aktion Wunschbaum wurde verlängert (21. November). Diese Leserin stört sich an der Formulierung „sozial schwach“.

21.11.2012

Manchmal tauchen Ausdrücke auf und verbreiten sich, und man weiß nicht, wo sie herkommen und was sie eigentlich bezeichnen sollen. So der Ausdruck „sozial schwach“. Meist ist von „sozial schwachen Familien“ die Rede; so in der Rede des Ministerpräsidenten beim Festakt der Stadtwerke, im ÜBRIGENS vom 8. November und im Beitrag zum Wunschbaum.

„Sozial schwach“ klingt, als ob es sich um Leute handelt, die nicht gut miteinander umgehen, sich immer absondern und keine Verantwortung übernehmen wollen. Wenn mit „sozial schwach“ einkommensschwach gemeint ist, kann man das doch auch so nennen. „Sozial schwach“ hingegen wäre zum Beispiel eine passende Bezeichnung für Menschen, die große Summen am Finanzamt vorbei in die Schweiz oder nach Luxemburg schieben.

Susanne Bächer, Stadträtin AL/Grüne, Tübingen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

21.11.2012, 12:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball