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AUDIMAX-Fotowettbewerb

Auf Institutsfluren herrscht türische Artenvielfalt

AUDIMAX und Tagblatt online starten einen Wettbewerb zum individualisierenden, kommunikativen und symbolischen Funktionscharakter trennender Flächen zwischen Lehr- und Studentenkörpern, kurz Türen genannt.

30.10.2012
  • Julia Autenrieth

Tübingen. Türen sind eigentlich nur Mittel zum Zweck. Man geht zwar jeden Tag an ihnen vorbei und durch sie hindurch, aber es interessiert nur, was dahinter liegt. Manchmal bleibt man vielleicht noch kurz zwischen Tür und Angel stehen, dann gibt man schon wieder dem Nächsten die Klinke in die Hand.

An der Universität wollen manche Türen aber nicht nur Durchgang sein, sondern die Blicke auf sich ziehen. Das tun sie auf ganz unterschiedliche Weise; die Vielfalt in der Gestaltung der Türenlandschaft ist ein beeindruckendes Phänomen der akademischen Welt. Hier der Versuch einer Typologie (siehe Bildergalerie).

Für Studierende und Lehrende sehr praktisch ist die funktionale Tür. Dort kann man direkt und ohne anzuklopfen die Hausaufgaben in die an der Tür befestigten Umschläge einwerfen. Man kann wohl darauf schließen, dass solche Türen eher in Instituten zu finden sind, in denen viel geschrieben wird; wissenschaftlich erwiesen ist das allerdings noch nicht.

Im Gegensatz dazu bietet die ästhetische Tür was fürs Auge. So ein Kunstwerk bringt auf jeden Fall Farbe und Abwechslung in den Unialltag.

Ebenfalls sehr bunt ist die persönliche Tür. Sie wird mit Postkarten, Bildern aus dem Urlaub und dem Lieblingscartoon beklebt. Diese Türen bringen eine private und humane Note in die Institute, sie lassen etwas von dem Menschen hinter der Tür erahnen.

Auch eine Sammlung bunter Filmplakate, wie sie die Kultur-Tür zeigt, erzählt manches über die Person auf der anderen Seite und ihre Vorlieben.

Speziell für Erstsemester und Uni-Besucher gibt es wohl die programmatische Tür. Sollte man an der Uni einmal die Orientierung verloren haben, so kann man anhand solcher Türen gleich erkennen, in welchem Institut man sich befindet.

Zu guter Letzt gibt es noch die einladende Tür. Sie vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit und macht neugierig, auf die andere Seite der Tür zu schauen. Wer denkt bei einem Schild wie „Home Sweet Home“ nicht an ein gemütliches Büro mit Spitzendeckchen und Duftkerzen? Aber Vorsicht: Die Erwartungen können ganz leicht enttäuscht werden!

Wer kennt sehenswerte Uni-Türen? Fotos samt Infos zur Tür (Institut, Bewohner dahinter, ...) können bis 30. November an online@tagblatt.de geschickt werden. Unter den Einsendern verlost AUDIMAX einen Goldbarren, natürlich keinen echten, sondern einen Türstopper.

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30.10.2012, 12:00 Uhr

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