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Durch die Nacht

Auf dem Martinusweg nach Rottenburg

250 junge Nachtwallfahrer wanderten auf Initiative des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) auf dem Martinusweg von Tübingen nach Rottenburg.

17.09.2012

Rottenburg. Der Martinsdom war fast vollständig in Dunkelheit getaucht. Ein paar wenige LED-Strahler beleuchteten den riesigen Innenraum und sorgten für ein geheimnisvolles Licht. Zwölf Gongschläge hallten in die Nacht. Stille. Dann Trompetenklänge. Aus 250 Kehlen ertönten die ersten Takte des Lieds „Gemeinsam tragen wir ein Licht“. So begann der Mitternachtsgottesdienst zum Abschuss der BDKJ-Nachtwallfahrt.

Sechs Stunden zuvor hatten die jungen Nachtwallfahrer den zwölf Kilometer langen Weg in Tübingen begonnen. Vor ihnen lag die Strecke des 2010 eröffneten Martinuswegs. Er führt von St. Johannes über den Tübinger Schlossberg und am Bismarckturm vorbei durch den Wald zur Wurmlinger Kapelle und von dort hinab nach Rottenburg. Ausgerüstet mit Wanderschuhen, warmen Jacken und dem Reisesegen von Weihbischof Thomas Maria Renz machten sich die jungen Leute gemeinsam auf den Weg.

Unterwegs ermöglichten verschiedene Gruppenaufgaben das gegenseitige Kennenlernen und den Austausch über Glaubensfragen. So gab es beispielsweise am ersten Rastpunkt am Bismarckturm ein Szenenspiel zur Geschichte des Heiligen Martin. Die Wurmlinger Kapelle bot den Wallfahrern einen stimmungsvoll gestalteten Taizéraum.

„Die Jugendlichen können hier Bestärkung für ihren Glauben erfahren und zugleich erleben, dass sie nicht allein sind“, erklärt Stefan Karbach, Diözesanjugendseelsorger. „Nicht jetzt bei dieser Nachtwanderung und auch nicht auf den dunklen Wegen des Lebens.“ Den mittlerweile stockdunklen Weg nach Rottenburg runter erleuchteten sich die Pilger mit einem Fackelmeer.

ST

Auf dem Martinusweg nach Rottenburg
Bei der BDKJ-Nachtwallfahrt auf dem Martinusweg von Tübingen nach Rottenburg machte die Pilgergruppe mit Fackeln auch an der St.-Briccius-Kirche in Wurmlingen einen kurzen Stopp. Bild: Ulmer

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17.09.2012, 12:00 Uhr

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