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Banken

Auf der Suche nach dem passenden Girokonto

Was Kunden bei einem Wechsel beachten sollten.

02.11.2016
  • AFP

Berlin. Nur noch wenige Banken bieten ihren Kunden komplett gebührenfreie Girokonten. Seit dem gestrigen Dienstag ist damit auch bei der Postbank für die meisten Kunden Schluss. Wer für sein Konto im Jahr mehr als 60 EUR zahlt, sollte einen Wechsel prüfen, raten die Experten von „Finanztest“. Bei der Wahl des Girokontos gibt es neben den monatlichen Kontoführungsgebühren viele andere Faktoren zu berücksichtigen.

Gebühren Neben einigen grundsätzlich gebührenfreien Konten gibt es bei diversen Banken auch Konten, die bei Erfüllung bestimmter Bedingungen nichts kosten. Vorausgesetzt wird etwa ein monatlicher Geldeingang in einer bestimmten Höhe. Daneben gibt es kostenlose Konten für bestimmte Bevölkerungsgruppen, etwa junge Leute, Azubis und Studenten. Wem sein aktuelles Konto zu teuer ist, der kann in manchen Fällen auch bankintern wechseln und damit seine Kosten senken.

Wichtig ist allerdings zu prüfen, welche Leistungen ein gebührenfreies Konto genau umfasst. So gibt es etwa Onlinekonten, bei denen Telefonbanking und andere Dienstleistungen außerhalb des Internets etwas kosten. Auch wenn keine Kontoführungsgebühren fällig werden, erheben manche Banken Jahresgebühren für die Giro- oder die Kreditkarte.

Bargeld besorgen Eine zentrale Frage für die meisten Bankkunden ist, wie leicht sie an Bargeld kommen. Hier lohnt also ein Blick darauf, wie viele Geldautomaten das jeweilige Institut betreibt und wo. Die größten Netze haben Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken. Manche Banken kooperieren mit Konkurrenten, so dass auch bei deren Automaten eine kostenlose Abhebung möglich ist. Manchmal gibt es zudem die Option, unabhängig vom Betreiber kostenlos mit Kreditkarte Geld zu ziehen.

Bezahlen im Ausland Wer oft im Ausland unterwegs ist, muss auch dort flüssig sein. Verbraucher sollten sich deshalb fragen, ob sie beispielsweise eine Option für kostenloses Geldabheben im Ausland brauchen und welche Gebühren dort für den Einsatz der Giro- oder Kreditkarte fällig werden.

Dispozinsen Kürzlich stellte die Stiftung Warentest erneut fest, dass viele Banken hohe Dispozinsen verlangen. Wer dazu neigt, sein Konto zu überziehen, sollte hier genau hinschauen.

Service Kunden sollten sich überlegen, ob ihnen der Service in einer Filiale wichtig ist. Wenn ja, sind Direktbanken keine gute Wahl, da sie nur online oder per Telefon beraten. Entsprechend gibt es auch nicht die Möglichkeit, am Schalter Geld abzuheben oder eine Überweisung zu beauftragen.

Prämie Wer mehr als ein Girokonto entdeckt hat, das gut zu ihm passt, kann noch prüfen, welchen Neukundenbonus die jeweilige Bank anbietet. Hier sind zum Teil 100 EUR und mehr drin. Weitere Hinweise gibt es unter anderem bei den Verbraucherschutzzentralen sowie bei Vergleichsportalen wie beispielsweise bei Check24 und Verivox. afp

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02.11.2016, 06:00 Uhr

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