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Wintersport

Auf die Ski, fertig, los

Der Schnee bleibt derzeit zwar aus, dank moderner Beschneiungsanlagen und einem frühen Wintereinbruch im November haben dennoch zahlreiche Skigebiete der Region geöffnet.

16.12.2016
  • KRISTINA BETZ

Ulm. Wintersport-Fans können sich freuen, denn zahlreiche Skigebiete der Region haben ihre Pisten geöffnet. Auch wenn es derzeit nicht nach Neuschnee aussieht, eine feste Schneedecke erwartet Skifahrer in den meisten Gebieten dennoch. Modernste Beschneiungsanlagen machen es möglich. Nicht nur in die haben die Betreiber der Skiregionen in diesem Jahr kräftig investiert. Zahlreiche neue Lifte, vergrößerte Skigebiete und Restaurants warten auf den Ansturm vor Weihnachten.

Auch an den Preisen hat sich etwas getan. Wenn auch weniger Erfreuliches: Die Preise für Ski-Tagespässe in den Alpen sind leicht gestiegen. Mehr bezahlen Winterurlauber vor allem in Italien, zeigt ein Vergleich des Informationsportals „Skigebiete-Test.de“. Dort kostet ein Tagesticket diese Saison rund 3 Prozent mehr als im Vorjahr. In Deutschland sind die Preise um rund 2 Prozent gestiegen, in Österreich um 2,7 Prozent.

Das Zweiländer-Skigebiet

Von morgen an sind im Kleinwalsertal 31 Kilometer Pisten und 19 Anlagen geöffnet. Dazu gehören die Skigebiete Fellhorn und Kanzelwand, Nebelhorn, Söllereck und der Verbund Walmendingerhorn, Ifen, Heuberg. Bis zu 40 Zentimeter Schnee liegen derzeit am Nebelhorn . Ein Tages-Skipass kostet pro Erwachsener rund 43 Euro. Die Preise wurden um 25 Prozent angehoben.

Man habe aber auch viel mehr zu bieten, sagt Marketingleiter Homburg. „Frau Holle erhält irdische Unterstützung: So hat die neue Beschneiungsanlage am Ifen bereits ihren Dienst aufgenommen.“ In den Hohen Ifen im westlichen Kleinwalsertal investiere man besonders: Neben der neuen Beschneiungsanlage nimmt eine Sechser-Sesselbahn diese Saison den Betrieb auf.

Das größte Gletscher-Skigebiet

Auch im Skigebiet am Stubaier Gletscher in der Nähe von Neustift im Stubaital gibt es Neuerungen. Dort herrscht seit Ende September Skibetrieb. In dem Skigebiet, das aus den vier Gletschern Daunferner, Windachferner, Eisjochferner und Gaisskarferner besteht, gibt es seit dieser Saison die „3S Eisgratbahn“. Sie ist 4,7 Kilometer lang und damit die längste Dreiseil-Bahn ihrer Art in den Alpen.

Edle Echt-Ledersitze und großflächige Panoramaglasscheiben eines italienischen Designers sowie Wlan sollen eine komfortable Reise nach oben ermöglichen. Und das Wichtigste für den Ski-Urlaub: Der Schnee liegt am Stubaier Gletscher fast einen Meter hoch.

Aktuell sind 19 von 26 Anlagen und 17 von insgesamt 35 Pistenabfahrten geöffnet, ein Tages-Skipass kostet 46 Euro.

Billiger Skifahren

Im Skigebiet Grasgehren wird es besonders billig: Ein Tagesticket für einen Erwachsenen kostet hier 36 Euro, ein Kind darf gratis mit. Seit Ende November sind die ersten Lifte täglich in Betrieb. „Wir haben hier oben nahezu perfekte Bedingungen bei 30 bis 50 Zentimetern Naturschnee“, sagt Berni Huber, der Geschäftsführer der Grasgehrenlifte.

Entsprechend groß sei der Ansturm zum Saisonstart gewesen. „Es war richtig was los. Man hat gemerkt, dass alle heiß aufs Skifahren sind.“ An diesem Wochenende sind im Skigebiet Grasgehren zwei von fünf Lifte geöffnet. Im Skigebiet Riedberghorn herrscht noch kein Betrieb.

Das Familien-Skigebiet

Stuben ist mit 110 Einwohnern ein vergleichsweise kleiner Wintersportort, dafür als zentraler Knotenpunkt am Arlberg unverzichtbar. So werden über die Stubener Alpe Rauz erstmals die Skigebiete in St. Anton/St. Christoph mit jenen in Lech und Zürs verbunden. Damit bekommen die Stubener und deren Gäste direkten Zugang zum größten Skigebiet Österreichs. „Mit den neuen Liftverbindungen von Stuben nach Zürs schließt sich endlich der Kreis für die Wiege des alpinen Skisports“, sagt Thomas Brändle, der Obmann des Stubener Tourismusvereins. „Alle relevanten Orte der Geschichte rund um Skipionier Hannes Schneider sind nun erstmals über ein zusammenhängendes Skigebiet miteinander vereint.“

Am Arlberg liegen am Berg St.Anton, St.Christoph und am Stuben mehr als 50 Zentimeter Schnee. Seit November haben die Bahnen dort geöffnet, auch am Wochenende herrscht Skibetrieb. 34 von 87 Bahnen und 77 von 305 Pistenkilometern sind an diesem Wochenende geöffnet. Die Angebote des Arlberg-Skigebiets sind vor allem auf Familien ausgelegt, so gibt es Pisten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Tiefschneeabfahrten. Für das Wochenende werden Sonnenschein und Minustemperaturen erwartet. Eine Tageskarte im Skigebiet Arlberg kostet 41 Euro.

Von Bergen umringt

Im Skigebiet Montafon ist ebenfalls in eine neue Bahn investiert worden. Die Silvretta Bahn in der Silvretta Montafon ersetzt von dieser Wintersaison an die bisherige Garfrescha Bahn II. 13,7 Millionen Euro hat das gekostet.

Im Skigebiet Montafon kostet ein Tages-Skipass 51 Euro. Wegen der hervorragenden Schneelage ist die Skisaison in Montafon bereits am ersten November-Wochenende geöffnet worden. „Mittlerweile ist die Schneelage nicht mehr so traumhaft wie noch Mitte November“, berichtet Martina Zudrell von Montafon-Tourismus. Derzeit sind 30 Pistenkilometer und 17 Liftanlagen im Bereich Silvretta Montafon, Gargellen und Golm geöffnet.

Das Größte im Bregenzerwald

Bei 40 Zentimetern Schneelage sind in Damüls-Mellau derzeit 11 von 82 Pistenkilometern geöffnet. 49 Euro kostet hier ein Tages-Skipass. Seit 3. Dezember hat die neue Mellaubahn geöffnet. In nur sechs Minuten gelangen Skifahrer in den verglasten Gondeln zu den Pisten.

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16.12.2016, 06:00 Uhr

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