Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Kommentar · Opel

Auf solider Basis

Es ist ein mittlerweile bemerkenswerter Umschwung.

27.02.2020

Von ROLF OBERTREIS

Ein Betriebsgewinn von mehr als einer Milliarde Euro konnte sich selbst im Unternehmen Opel bis vor wenigen Jahren kaum jemand vorstellen. Erkauft wurde der Umschwung mit massiven Personaleinschnitten, glücklicherweise auf sozialverträglichem Weg ohne Kündigungen. Daran wird man in Rüsselsheim vorerst noch festhalten müssen und weitere 2000, möglicherweise sogar 4000 Jobs auf freiwilliger Basis streichen.

Denn noch ist die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Unternehmens nicht da, wo sie PSA haben will. Trotzdem: Opel scheint wieder auf stabilen Beinen zu stehen. Auch in Paris hat sich Opel unter der Regie von Unternehmenschef Lohscheller großes Vertrauen erworben. Der Schwenk hin zu emissionsärmeren, wertigeren und damit auch teureren Modellen und der Abschied von kleineren Fahrzeugen hat zwar den Absatz gedrückt. Aber er zahlt sich aus, weil Autos nicht mehr mit Verlust verkauft werden.

Der konsequente Weg in die Elektromobilität soll Opel weiter stärken. Da schreckt nicht einmal die Fusion von PSA mit Fiat Chrysler. Der Druck auf das Unternehmen dürfte dadurch aber weiter wachsen, Opel und Fiat bedienen ähnliche Segmente. Einen großen Vorteil hat Opel aber: Bei der Sanierung und Neuaufstellung ist man schon erheblich weiter.

Zum Artikel

Erstellt:
27. Februar 2020, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
27. Februar 2020, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 27. Februar 2020, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Aus diesem Ressort