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Stuttgart

«Aufbruch Stuttgart»: Ideen für Zeit nach Stuttgart 21

Die in ihrem ersten Jahr auf 700 Mitglieder gewachsene Initiative «Aufbruch Stuttgart» will die Spaltung der Stadt durch das Milliardenprojekt Stuttgart 21 überwinden helfen.

01.03.2018

Von dpa/lsw

Stuttgart. «Das ist gelaufen. Danach beginnt die Wahrheit», sagte Initiator und Vereinsvorsitzender Wieland Backes (71) am Donnerstag zum einjährigen Bestehen der überparteilichen Bürgerbewegung. Die Initiatoren, darunter etliche Kulturschaffende oder Architekten, stören sich an vermeintlichen Bausünden als Erbe des Automobilzeitalters und werben für ein anderes Image der Stadt. «Bürgerengagement lohnt sich», laute das Fazit des ersten Jahres, sagte Backes.

Stuttgart brauche eine Idee, was es sein wolle, betonte der TV-Moderator. Oft spricht er von einem «Masterplan» oder darüber, dass man «groß denken» und bei solchen Bauanliegen einen «langen Atem» haben müsse. «Hier wurde immer ein wenig zu klein gedacht.» Insbesondere werde sich der «Aufbruch» weiter für ein Kulturquartier entlang der autobahnähnlichen und trennenden Bundesstraße 14 einsetzen.

Dass Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) zugesagt habe, 2018 die Planung anzugehen, sei auch ein Erfolg des «Aufbruchs». Begleitend brache es eine Bürgerbeteiligung. «Sehr offen» sei die Initiative für einen Wettbewerb um die beste Idee. Backes räumte aber ein, dass er persönlich ein Tunnelanhänger sei.

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Erstellt:
1. März 2018, 16:25 Uhr
Aktualisiert:
1. März 2018, 16:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 1. März 2018, 16:10 Uhr

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