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Spanien

Aufregung wegen russischen Tankstopps

Nach Bedenken der Nato sagt Moskau Auftanken seiner Kriegsschiffe ab.

27.10.2016
  • DPA

Madrid. Mit einer Unterstützungszusage für die russische Kriegsmarine hat Spanien seine Partner in der Nato vor den Kopf gestoßen. Letztendlich half erst die Führung in Moskau der Madrider Regierung aus ihrer misslichen Lage: Sie zog die Anfrage zur Betankung russischer Kriegsschiffe in der spanischen Exklave Ceuta an der Küste Nordafrikas zurück.

Großbritanniens Verteidigungsminister Michael Fallon hatte das Hilfsangebot zuvor stark kritisiert. Es wäre äußerst besorgniserregend, wenn ein Nato-Mitglied einen russischen Verband unterstützen würde, „der am Ende möglicherweise syrische Zivilisten bombardiert“, sagte er in Brüssel.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg erklärte, am Ende sei es die Entscheidung jedes Bündnismitglieds, ob es russische Schiffe betanke. Die Nato sei aber besorgt, dass die Flotte helfen könnte, die Luftschläge in Syrien auszuweiten. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen äußerte sich ähnlich. „Das ist eine Entscheidung der Spanier“, sagte sie.

Die russische Flotte mit dem Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ ist seit dem 15. Oktober auf dem Weg in Richtung Syrien.

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27.10.2016, 06:00 Uhr

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