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Kommentar zur Drohung Trumps mit Strafzöllen

Aufs Herz gezielt

17.01.2017
  • Ulrike Sosalla

Ulm. Viel ist es nicht, was sich aus Donald Trumps plakativen Äußerungen an konkreter Politik herauslesen lässt. Doch bei einem Thema ist er überdeutlich: den Strafzöllen. Für Deutschland und vor allem den Südwesten ist das brandgefährlich.

Die USA sind größter Handelspartner der Südwest-Unternehmen, was vor allem heißt: wichtigstes Exportziel. Insofern hat Trump schon recht, denn oberflächlich betrachtet ist der Deal nicht fair. Deutschland verkaufte 2015 Waren für 114 Milliarden Euro in die USA, kaufte aber nur für 59 Milliarden Euro dort ein. Dieses Ungleichgewicht hatte schon die Obama-Regierung moniert. Sie empfahl, den Konsum in Deutschland anzukurbeln.

Trump jedoch geht gleich zum Angriff über – eine hoch riskante Strategie. Die Weltwirtschaft ist so stark verflochten, dass Handelsbarrieren weltweit das Wachstum dämpfen und uns alle Wohlstand kosten würden. Die Bundesregierung und die EU sollten so bald wie möglich den Dialog mit der US-Regierung suchen. Denn ein Angriff auf das Herz von Deutschlands Wirtschaft würde auch die USA ins Mark treffen.

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17.01.2017, 06:00 Uhr

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