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Fokus auf Europa

Auftakt des neuen Sommerprogramms der Universität Tübingen

Die Uni Tübingen bietet vom 15. Juli bis 23. August ein Sommerprogramm für internationale Studierende an. Am Donnerstag wurden die Teilnehmer im Kleinen Senat der Neuen Aula offiziell von Rektor Bernd Engler mit einem Sektempfang begrüßt.

26.07.2014
  • Johanna Lübke

Tübingen. „Sie sind alle Teil eines wunderbaren Experiments.“ Mit diesen Worten begrüßte Professor Bernd Engler, Rektor der Universität Tübingen, 17 neu angekommene internationale Studierende, die am „International and European Studies Summer Program 2014“ teilnehmen.

Mit dem Sommerprogramm startet das neu eingeführte Programm „International and European Studies“ der Universität Tübingen. Es bietet Bachelorstudenten aus dem Ausland die Möglichkeit, sechs Wochen lang an englischsprachigen Kursen mit dem Regionalschwerpunkt Europa und EU teilzunehmen. Die Teilnehmer des Programms stammen vorwiegend aus dem asiatischen Raum, aus China, Korea und Hongkong. Auch aus den USA nehmen Studenten teil.

In den Kursen werden Themen aus den Bereichen Politik, Geschichte, Recht, Kultur, Medien und Wirtschaft behandelt. Zusätzlich dazu gibt es einen Deutschkurs. Neben den Kursen sind unter anderem Exkursionen nach Berlin und Strasbourg geplant, sowie Besuche in Unternehmen wie Ritter Sport und Daimler.

Das Programm, das im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern entwickelt wurde, soll „interkulturelle Kompetenz“ fördern. Das Ziel ist, fremde Kulturen kennenzulernen und den Prozess des kulturellen Wandels im Zuge der Globalisierung zu verstehen. Die Studenten sollten darin unterstützt werden, ihren eigenen Platz in der globalisierten Gesellschaft zu finden, sagte Professor Engler bei der Begrüßung. Franziska Krauße-Wang, die Programmkoordinatorin, sprach von einem „Riesenglück“, die jungen Studenten in Tübingen begrüßen zu dürfen.

Damit das Ziel des „International and European Studies Summer Program 2014“ von jedem Studenten auch individuell verfolgt werden kann, wird jeder internationale Teilnehmer von einem Studenten der Tübinger Uni, seinem „Buddy“, die sechs Wochen lang begleitet und betreut. Somit besteht ein Sprach- und Kulturaustausch. Am Ende der sechs Wochen werden die „Buddy-Teams“ eine interkulturelle Projektarbeit vorstellen und erhalten ein Zertifikat.

Ein Highlight der Begrüßung war die Darbietung des chinesischen Studenten Yang Bu. Auf dem chinesischen Instrument Erhu, das einer Violine ähnelt, spielte er chinesische und westliche Lieder. In gewisser Weise stand also auch hier „Interkulturalität“ im Mittelpunkt.

Auftakt des neuen Sommerprogramms der Universität Tübingen
Der Rektor der Universität, Professor Engler (links im Bild), begrüßte die Teilnehmer des Sommerprogramms.Bild: Faden

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26.07.2014, 12:00 Uhr

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