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Bisher vier Bewerber

Auftakt zur Tübinger Oberbürgermeisterwahl

Am ersten Tag der Bewerbungsfrist für die Wahl zum Tübinger Oberbürgermeister haben schon vier Bewerber ihre Unterlagen eingereicht.

15.07.2014

Tübingen. Der Startschuss für die OB-Wahl am 19. Oktober wurde am Samstag mit der Veröffentlichung der Stellenausschreibung im TAGBLATT und in einigen anderen Zeitungen gegeben. Amtsinhaber Boris Palmer, die Fellbacher Baubürgermeisterin Beatrice Soltys und eine weitere Person gingen als erste ins Rennen. Drei Bewerbungen lagen gestern um 7.30 Uhr im Briefkasten des Rathauses. Eine weitere ging im Laufe des Tages ein. Palmer veröffentlichte das Anschreiben seiner Bewerbung bei Facebook und sonnte sich darin im Siegerlicht: „Ich reiche dieses Schreiben nach dem 1:0-Sieg der deutschen Nationalmannschaft am 13. Juli 2014 ein.“ Angekündigt hat seine Bewerbung Markus Vogt alias Häns Dämpf.

Über die Gültigkeit der eingegangenen Bewerbungen entscheidet der Wahlausschuss, der am 23. September öffentlich tagt. Das ist ein Tag nach Ende der Bewerbungsfrist. Die Reihenfolge der Kandidaten auf dem Stimmzettel erfolgt nach Eingang der Bewerbung. Da gestern um 7.30 Uhr bereits drei Briefe vorlagen, entscheidet nach der Gemeindewahlordnung das Los über die ersten drei Namen auf dem Stimmzettel.

Eigentlich hätte die Stellenanzeige schon am Freitag, 11. Juli, veröffentlicht werden sollen. So hatte es der Gemeinderat im Mai beschlossen, als er den Beginn der Bewerbungsfrist um zwei Wochen gegenüber der ursprünglichen Planung der Verwaltung nach vorne verlegte. Es sollte mehr Zeit vor der Urlaubszeit gegeben werden. Doch dieses Vorziehen versäumte die Stadtverwaltung durch einen „internen Kommunikationsfehler“. In überregionalen Zeitungen war die Veröffentlichung der Stellenanzeige am Samstag gar nicht mehr möglich. Sie wird diese Woche nachgeholt. Die Leiterin des Wahlausschusses, Christine Arbogast, entschuldigte sich in einem Brief an die Fraktionen. Rechtlich ist die Verspätung unproblematisch.

Im Ausschreibungstext wird nicht erwähnt, dass der Stelleninhaber wieder kandidiert. So hat es der Gemeinderat beschlossen, und so war es auch vor acht Jahren. sg

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15.07.2014, 12:00 Uhr

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