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Mit Franz Alt und Konstantin Wecker

Auftaktkundgebung eröffnet die vierte Tübinger Friedensstadtwoche

„Frieden findet Stadt“: Das ist das Motto der Friedensstadtwoche, zu der die Gesellschaft Kultur des Friedens, Friedensinitiativen und weitere Institutionen zum vierten Mal einladen.

12.07.2012
  • Renate Angstmann-Koch

Tübingen. Von Samstag, 14. Juli, bis Sonntag, 22. Juli sind Veranstaltungen zum Thema Frieden und Umwelt, Entwicklung, Bildung, Sport und Kultur geplant. Über dem Programm steht die Leitfrage, welche Impulse das Projekt „Friedensstadt“ geben kann, um Gewalt und Krieg überwinden zu helfen. Unter anderem gibt es Anregungen zu einer kommunalen Friedens- und Außenpolitik mit Beispielen von Solidaritätspartnerschaften zu Städten in Krisen- und Kriegsregionen, die auch das Zusammenleben der Menschen in der Kommune betreffen. Politische Schwerpunkte sind die aktuelle Situation im Nahen und Mittleren Osten, der Umbruch in der Arabischen Welt, Waffenhandel, Rüstungsexporte, soziale Bewegungen, globale und lokale Umweltpolitik. Ein Teil des Programms wurde nach Stuttgart verlegt. Die Tübinger Termine:

Zum Auftakt ist am Samstag eine Kundgebung von 12 Uhr an auf dem Holzmarkt geplant. Es sprechen Franz Alt und Henning Zierock. Felicia Langer und Oberbürgermeister Boris Palmer halten Grußworte. Von 14 Uhr an geht es im Gemeindehaus Lamm um die „Friedens- und Solarstadt Tübingen“.

Am Sonntag, 15. Juli, wird ab 11.30 Uhr im Kino Arsenal die Filmbiografie „Sing your song“ über Harry Belafonte gezeigt. Um 17 Uhr ist auf dem TSG-Platz beim Freibad Anstoß zu „Fußball für den Frieden“.

„Wie kann Wirtschaft Frieden stiften?“ Darüber spricht Prof. Rolf Pfeiffer auf Einladung der Senioren für den Frieden am Montag, 16. Juli, ab 15 Uhr in der Begegnungsstätte „Hirsch“. Von 19 Uhr an ist im Gemeindehaus Lamm ein „Solidaritätscafé Lateinamerika“ mit Städte- und Schulpartnern geöffnet. Ab 20.30 Uhr geht es um Kampagnen in Kolumbien und Rio de Janeiro.

„Waffenexporte in alle Welt?“ Darüber diskutieren die Bundestagsabgeordnete der Linken Heike Hänsel, Holker Rothbauer und Heike Kammer am Dienstag, 17. Juli, von 20 Uhr an im „Lamm“.

Am Mittwoch, 18. Juli, beginnt um 20 Uhr in der Jakobuskirche ein „Gebet der Religionen für den Frieden“. Um 20.30 Uhr schließt sich ein „arabisch-amerikanischer und internationaler Dialog“ im d.a.i. an.

Um „Griechenland zwischen Krise und Hoffnung“ geht es am Donnerstag, 19. Juli, von 20 Uhr an in der „Hirsch“-Cafeteria mit Sissy Vouvou aus Athen und Gästen aus Keseriani.

Die Suche nach einer Lösung im Mittleren und Nahen Osten ist Thema einer Diskussion mit Bahman Nirumand aus dem Iran am Freitag, 20. Juli, von 20 Uhr an im „Hirsch“.

Am Samstag, 21. Juli, beginnt um 12 Uhr eine Friedenskundgebung mit Bahman Nirumand, Reuven Moskovitz aus Israel und Sissy Vouvou auf dem Holzmarkt. Bereits um 11 Uhr startet eine Malaktion „Aufstand der Farben“. Ab 14 Uhr sind Workshops im „Lamm“ geplant.

„Mit brennender Geduld“ heißt das Konzert, das am Sonntag, 22. Juli, die Friedensstadtwoche abschließt. Von 22 Uhr an treten Konstantin Wecker, der Ernst-Bloch-Chor und das Theodorakis-Ensemble auf. Bereits von 11.30 Uhr an wird im Kino Arsenal der Dokumentarfilm „Der längere Atem“ gezeigt.

Auftaktkundgebung eröffnet die vierte Tübinger Friedensstadtwoche
Konstantin Wecker, hier im Schlatterhaus, tritt bei der Friedenswoche in der Stiftskirche auf.

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12.07.2012, 12:00 Uhr

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