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Garten muss warten

Aufwertung des Anlagenparks dauert noch

Der Anlagenpark in Tübingen ist in einem schlechten Zustand. Verbesserungen wird es geben, sie dauern aber noch. Das erklärte die Stadtverwaltung jetzt im Gemeinderat.

25.11.2014
  • sg

Tübingen. Die Labyrinthgruppe hegt und pflegt seit Jahren das selbst eingerichtete Sieben-Pfade-Labyrinth im Anlagenpark. Und sie ist eine Bürgerinnen-Initiative für das öffentliche Grün im südlichen Stadtzentrum. Die fünf Frauen haben jüngst den heruntergekommenen Zustand beklagt (TAGBLATT vom 24. November). Die Stadtverwaltung reagierte am Montagabend im Rahmen der Bürgerfragestunde im Gemeinderat und beantwortete die Fragen der Gruppe.

Oberbürgermeister Boris Palmer stimmte der Labyrinthgruppe zu: „Der Park ist in einem beklagenswerten Zustand.“ Eine Aufwertung sei vorgesehen. „Das Anliegen teilen wir, müssen aber noch um etwas Geduld bitten.“ Grund sei der Europa-Platz. Erst müsse dieser umgestaltet sein. Sonst sei ein Teil der teuren Aufwertung gleich wieder zunichte. Auch müssten die Container beim Spielplatz noch stehen bleiben, bis erst der Neubau der Lindenbrunnenschule und dann die Sanierung des Uhlandgymnasiums fertig seien.

Bis dahin, betonte Palmer, werde aber nicht nichts getan. So werde die Verwahrlosung an den Rändern zu den Schulen aufgehalten. Während der OB in der Umgestaltung der Uhlandstraße vor der Schulmensa eine optische Ausweitung des Parks sieht, hält die Labyrinthgruppe die Maßnahme eher für eine Ausweitung des Schulhofs und Bedrängung des Parks, wie Elke Seiler sagte. „Alles, was wir gemacht haben und tun werden, entspringt den Beteiligungsprozessen aus dem Jahr 2007“, antwortete Palmer auf die entsprechende Frage der Gruppe. Niemand sonst nehme auf Entscheidungen Einfluss.

Zum Streitthema Veranstaltungen erinnerte der OB daran, dass der Verwaltungsausschuss im Jahr 2008 die grundsätzliche Öffnung des Anlagenparks für Veranstaltungen beschlossen habe – und zwar für zehn Tage im Jahr. Zudem gebe es eine Fülle von Auflagen. Beispielsweise dürfe kein LKW über 7,5 Tonnen in den Park, Wurzelbereiche und unbefestigte Flächen dürften nicht befahren werden. Die Stadt überprüfe Schäden und stelle die Ausbesserung dann dem Veranstalter in Rechnung.


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