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Kinderbetreuung

Aus Steuern

Tübingen erhöht die Gebühren für die Kinderbetreuung. Christian Mickeler ist Stadtrat von AL/Grünen.

13.07.2015

Was schwätzt der Herr Mickeler da? Diesen ständig wiederholten Unsinn mag ich mir nicht mehr geduldig anhören. Käme jemand auf die Idee, die Ausgaben für die Tübinger Verwaltung als „Zuschuss“ zu bezeichnen? Oder gar die Mittel für Straßenbau und -sanierung? Noch dazu wird dieser sogenannte „Zuschuss“ aus Steuern und Abgaben in erheblichem Umfang von Eltern erwirtschaftet. Oder fallen die Einnahmen der Stadt neuerdings gnädig vom Himmel?

Die Gebühren selbst sind nicht moderat, gerecht sind sie auch nicht und ihre Erhöhung ganz sicher weder das eine noch das andere. Noch dazu sind die hier berichteten Zahlen schlicht falsch. Der aktuelle Höchstsatz liegt bei 424 Euro und es kommt noch eine Verpflegungspauschale von 80 Euro hinzu, die nicht optional ist. Welche Summen, auch mit Ermäßigung, für eine Familie mit zwei, drei Kindern zusammenkommen, kann mit einem Blick in die Gebührensatzung jeder selbst ausrechnen.

Aber keine Sorge. Es drohen keine Proteste. Dafür haben gute Eltern neben Arbeit und Kindern keine Zeit. Also liebe Grüne, feste zulangen. Über den Umweg der Gebühren erledigt ihr so das Geschäft von Seehofer und Sarrazin.

Marc Himmelbach, Tübingen

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13.07.2015, 12:00 Uhr

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