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Würzburg

Aus der Traum von Platz zwei: Würzburg unterliegt Karlsruhe

Die Würzburger Kickers haben auf ihrem Höhenflug in der 2. Fußball-Bundesliga einen kleinen Dämpfer erfahren.

21.10.2016
  • dpa/lby

Würzburg. Die Unterfranken verloren am Freitag ihr Heimspiel gegen den Karlsruher SC mit 0:2 (0:1) und verpassten damit den vorläufigen Sprung auf den zweiten Tabellenplatz. Nach den jüngsten Siegen gegen 1860 München und in Bielefeld fand die Truppe von Trainer Bernd Hollerbach am 10. Spieltag kein Erfolgsrezept und kassierte die dritte Niederlage.

Vor 11 054 Zuschauern trafen Moritz Stoppelkamp (16. Minute) und Dennis Kempe (67.) für den KSC. Die vor allem in der Offensive ideenlosen Würzburger rutschten auf Tabellenrang sechs ab.

«Wir hatten uns viel genommen», sagte Kapitän Sebastian Neumann, «aber dann kam das unglückliche Gegentor.» Bei Stoppelkamps Schuss hielt er selbst den Kopf hin und fälschte damit unhaltbar für Torhüter Robert Wulnikowski ab. «Das war der Instinkt eines Abwehrspielers. Das hat uns durcheinandergebracht», meinte Neumann am Sky-Mikrofon. «Und nach vorne hat der letzte Pass gefehlt.»

Die Hausherren waren über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, suchte aber vergeblich nach Ideen in der Offensive. Ein Freistoß von Nejmeddin Daghfous - in der Vorwoche noch der Matchwinner beim 1:0 in Bielefeld - war in der 57. Minute noch mit die beste Chance. Der Ball ging knapp am Tor vorbei.

Der KSC hatte acht Auswärtsspiele in Serie nicht gewonnen, bei den Kickers aber die richtige Taktik gefunden. Die Mannschaft von Coach Tomas Oral verteidigte diszipliniert und lauerte auf Konter.

Die Entscheidung fiel nach einem Eckball, als die Würzburger den Ball nicht aus dem Sechzehner bekamen und Kempe abschloss. Wulnikowski war bei dem Getümmel vor sich die Sicht versperrt, der Ball fand am langen Pfosten den Weg über die Linie.

Dass zur Halbzeit auch die Technik am Dallenberg nicht wie gewohnt funktionierte, passte ins Bild: Weil ein Teil der Flutlichtanlage ausfiel, musste der zweite Durchgang rund zehn Minuten verspätet angepfiffen werden.

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21.10.2016, 23:06 Uhr | geändert: 21.10.2016, 22:00 Uhr

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