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Vorsorge

Ausbau der Mütterrente umstritten

Union und SPD debattieren über nächste Reformschritte.

29.10.2016
  • AFP

Berlin. Mehr Geld im Kampf gegen Altersarmut statt Ausbau der Mütterrente: Führende CDU-Politiker wollen finanzielle Spielräume nutzen, um Erwerbsgeminderte sowie Geringverdiener besserzustellen und die junge Generation zu entlasten. „Eine Mütterrente, die jetzt noch einmal sechs Milliarden Euro kosten würde, passt nicht dazu“, sagte CDU-Vize Armin Laschet. Die SPD-Sozialexpertin Katja Mast warnte vor milliardenschweren Geschenken aus der Rentenkasse.

Die Spitzen von CDU und CSU suchten am Abend im Kanzleramt eine gemeinsame Linie in der Rentenpolitik. Hauptstreitpunkt war die CSU-Forderung, die 2014 eingeführte Mütterrente weiter auszubauen. In den nächsten Wochen stehen zudem Gespräche zwischen Union und SPD an. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will im November ein Gesamtkonzept vorlegen. Sie dämpfte die Erwartungen. „Ich kann nicht versprechen, dass die Bäume in den Himmel wachsen“, sagte Nahles bei einem Kongress der IG Metall. Für Jüngere seien bezahlbare Beiträge wichtig – aber auch, dass sie aus der Rentenkasse etwas herausbekommen. „Wir brauchen eine anständige Haltelinie und ein vernünftiges Rentenniveau“, bekräftigte Nahles. afp/dpa

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29.10.2016, 06:00 Uhr

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