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Lokomotive Export

Außenwirtschaft setzt 3,3 Milliarden Euro um

Die regionale Exportwirtschaft wächst auch im ersten Halbjahr 2014 deutlich. Von Januar bis Mai wurden die Vorjahreswerte jeweils übertroffen. Erst im Juni war ein Minus von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen, so die IHK Reutlingen.

18.08.2014

Tübingen / Reutlingen. Nach den neuesten Zahlen des Statistischen Landesamtes haben die Unternehmen des produzierenden Gewerbes aus den Landkreisen Reutlingen, Tübingen und Zollernalb von Januar bis Juni 2014 ein Exportplus von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Insgesamt wurden Waren im Wert von 3,3 Milliarden Euro ausgeführt. „Der Export erweist sich erneut als Konjunkturlokomotive“, kommentiert Heiko Müller, Vorsitzender des Außenwirtschaftsausschusses der IHK.

Die weitere Entwicklung ist allerdings stark von Unsicherheiten geprägt. Die Sanktionen gegen Russland und der Nahost-Konflikt werden nicht ohne Auswirkungen auf die Weltwirtschaft bleiben. „Mit Volldampf wird es bei den Exporten nicht weitergehen“, prophezeit Müller. Unter dem Strich rechnete die heimische Exportwirtschaft trotzdem mit einem Gesamtplus von drei Prozent. Die von der IHK zu beglaubigenden Ursprungszeugnisse und Handelsrechnungen bestätigen diesen Trend. Im ersten Halbjahr 2014 wurden über 12 400 solcher Exportdokumente ausgegeben. Das entspricht einem Mehr von fünf Prozent im Ver-gleich zum Vorjahreszeitraum.

Innerhalb Europas haben sich Rumänien, Irland, Finnland und Großbritannien positiv entwickelt. Portugal und auch Spanien fassen wieder Tritt. Außerhalb Europas kommen die Impulse aus Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Südkorea und China. „Um das hohe Niveau zu halten, müssen die Exportunternehmen mehr denn je ihre Vertriebsanstrengungen im Ausland erhöhen“, sagt Petra Brenner, Bereichsleiterin International bei der IHK Reutlingen. Gute Chancen bieten die Länder Südostasiens wie Indonesien oder in Südamerika zum Beispiel Kolumbien, Peru oder Ecuador. Auch einzelne afrikanische Länder verdienen Beachtung sagt Brenner, „auch wenn die Marktbearbeitung sehr aufwändig ist“.

Zusätzlich werde die (äußerst umstrittene) transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) einen Wachstumsschub im Handel mit den USA bringen, heißt es bei der IHK – sofern sie wie geplant 2015 zum Abschluss komme.

ST

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18.08.2014, 12:00 Uhr

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