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Stuttgart

Auswärtiges Amt prüft Berichte über Festnahme

Das Auswärtige Amt bemüht sich in der Türkei um Informationen über die mutmaßliche deutsche IS-Anhängerin Sarah O. aus Konstanz.

08.03.2018

Von dpa/lsw

Auswärtiges Amt. Foto: Kay Nietfeld dpa/lsw

Stuttgart. «Die Botschaft Ankara steht mit den türkischen Behörden in Kontakt und versucht, Informationen zu sichern», sagte ein Ministeriumssprecher am Donnerstag. Zuvor hatten der SWR und der «Südkurier» berichtet, Sarah O. und ihr Ehemann seien in der Türkei festgenommen worden. Eine amtliche Stellungnahme gab es zunächst nicht.

Die mittlerweile 20-jährige Tochter einer Deutschen und eines Algeriers soll sich 2014 - damals besuchte sie noch das Gymnasium in Konstanz - islamistischen Rebellen in Syrien angeschlossen haben. Unter Berufung auf das private Umfeld von Sarah O. berichtete der SWR, sie sei in der türkischen Stadt Gaziantep in Haft. Der «Südkurier» berichtete unter Berufung türkische Medien, Sarah O. sei mit ihren Kindern nach Deutschland abgeschoben worden. Auch dafür gab es bislang keine behördliche Bestätigung.

Die türkische Nachrichtenagentur DHA hatte bereits in der vergangenen Woche berichtet, Soldaten hätten die Frau sowie ihren Ehemann und die Kinder im Distrikt Akcakale in der Provinz Sanliurfa beim versuchten Grenzübertritt festgenommen. Bei der Überprüfung der Personalien habe sich herausgestellt, dass Interpol wegen mutmaßlicher Mitgliedschaft in der Terrormiliz IS nach dem Ehepaar fahnde.

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Erstellt:
8. März 2018, 13:33 Uhr
Aktualisiert:
8. März 2018, 12:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 8. März 2018, 12:10 Uhr

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