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Günstige Angebote

Auto-Rabatte im Oktober auf Höchststand

Wer gerade ein Auto kaufen will, bekommt hohe Rabatte. Bei VW kletterten die günstigen Eigenzulassungen auf einen neuen Höchststand.

03.11.2015
  • AFP

Duisburg Autokäufer bekommen einer Analyse zufolge derzeit hohe Rabatte. Der vom Duisburger Autoforscher Ferdinand Dudenhöffer erstellte Rabatt-Index erreichte nach Angaben vom Montag einen Höchststand. So hohe Rabatte - im Durchschnitt seien es 19 Prozent auf die 30 meistverkauften Modelle - habe es bislang nur einmal, nämlich im Oktober 2014, gegeben. Da sich die Konjunktur in Deutschland in den nächsten Monaten leicht verschlechtern werde, sei mit weiter steigenden Neuwagenrabatten zu rechnen.

Ein wichtiger Grund für die Preisnachlässe sind laut Dudenhöffer sogenannte Eigenzulassungen. Das sind Neuwagen, die Händler oder Hersteller zunächst selbst zulassen und dann nach einer kurzen Zeit mit deutlichen Rabatten an Kunden als Gebrauchtwagen oder Tageszulassungen verkaufen. Laut Dudenhöffer wurde im September jedes dritte neue Auto vom Hersteller oder Händler zugelassen.

Der krisengeschüttelte Volkswagen-Konzern habe in Sachen Rabatte bislang "verhalten" auf den Abgasskandal reagiert, dennoch sei ein Effekt spürbar gewesen: Die Eigenzulassungen der Marke VW kletterten den Angaben zufolge im September mit 37,3 Prozent auf den zweithöchsten Anteil seit fast zehn Jahren. Zudem habe die Marke VW ein "Eintauschprämien-Programm" für ihre Händler ausgeweitet: Um die Absatzzahlen anzukurbeln, erhalten Händler demnach Prämien von VW, wenn Kunden beim Kauf eines neuen VW-Fahrzeugs ihr altes Auto - egal welcher Marke - in Zahlung geben.

Die Prämien gelten sowohl für Diesel-Autos als auch für Benziner. Händler könnten aufgrund dieser Prämien die VW-Autos insgesamt günstiger anbieten. Dies zeige sich zum Beispiel auf Autoportalen im Internet, wo beispielsweise Golf-Neuwagen mit bis zu 29 Prozent Rabatt angeboten würden, erläuterte Dudenhöffer.

VW hatte zugegeben, Abgaswerte von Dieselfahrzeugen durch eine Software manipuliert zu haben. Weltweit sind bis zu 11 Mio. Autos betroffen.

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03.11.2015, 12:00 Uhr

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