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Avant que j'oublie

Humorvoll-melancholische Erzählung von den täglichen und nächtlichen Aktivitäten eines alternden Homosexuellen.

Humorvoll-melancholische Erzählung von den täglichen und nächtlichen Aktivitäten eines alternden Homosexuellen.

AVANT QUE J OUBLIE
Frankreich

Regie: Jacques Nolot
Mit: Jacques Nolot, Jean-Pol Dubois, Marc Rioufol

- ab 0 Jahren

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24.11.2015

Im Gewand des universellen Themas Trauer verbindet der algerische Regisseur und Hauptdarsteller Amor Hakka Verfahren des sozialkritischen italienischen Neorealismus mit im Kino Nordafrikas entwickelten parabelhaften Episoden.

Leise (Hakka hat Gesetze des gelinde gesagt autoritären algerischen Regimes zu berücksichtigen) entfaltet er das (Wunsch)-Bild einer kleinbäuerlichen Familie, der in einer schweren Krise neue Kräfte zuwachsen. Nach dem Tod des einzigen Sohnes verfällt die Mutter in depressive Verstimmung. Sie zu kurieren, versucht der analphabetische Bauer Boulem. Statt einer Psycho-Droge empfiehlt ihm ein Apotheker: ,,Fahren Sie doch mit ihr aufs Land.“ „Aber wir leben auf dem Land“, entgegnet Boulem, befolgt dann den zweiten Tipp des Pharmazeuten: Das Wohnhäuschen gelb anzustreichen (daher der Titel, „Das gelbe Haus“).

Die bloße Fassaden-Verschönerung hilft nicht; ebenso wenig wie der zur Stimmungsaufhellung angeschaffte Hund. Beides aber tröstet die älteste Tochter, die nun Arbeiten des im Militärdienst verunglückten Bruders übernimmt. Ingeniös verknüpft Hakka die (mögliche?) Genesung der Mutter mit einer im ländlichen Algerien – trotz nun wieder praller Staatskasse – seltenen Errungenschaft: Stromanschluss.

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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