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Ludwigshafen

BASF: Langwierige Suche nach Ursache

Kritik an fehlenden Behörden-Infos in Mannheim.

19.10.2016

Von DPA/TK

Ludwigshafen. Die Aufklärung des Unglücks beim Chemieriesen BASF wird noch einige Zeit dauern. Gestern suchten Einsatzkräfte noch immer nach einem Vermissten. Bei ihm könnte es sich um einen Matrosen von einem Tankschiff handeln. „Wir gehen davon aus, dass er sich im Hafenbecken befindet“, sagte Feuerwehrchef Peter Friedrich. Die Unglücksstelle konnte nicht betreten werden, weil aus den Rohren nach wie vor Flüssigkeiten austraten, bedeckte die Feuerwehr den Unglücksort zunächst mit Löschschaum. Bei den Bränden und Explosionen waren zwei Menschen ums Leben gekommen. Mehrere andere wurden schwer verletzt, sechs liegen auf der Intensivstation. „Es steht zum Teil nicht sehr gut um die Menschen“, sagte Dieter Feid, Beigeordneter der Stadt Ludwigshafen.

Während die Bewohner von Ludwigshafen gestern weiterhin Fenster und Türen geschlossen halten sollten, wurde für die Nachbarstadt Mannheim die Warnung aufgehoben. Kommuniziert hatte diese am Vortag lediglich die Polizei Mannheim über ihre sozialen Kanäle im Internet. Die vor kurzem von Innenminister Thomas Strobl (CDU) vorgestellte Warn-App Nina hingegen kam nicht zum Einsatz. Nach Rücksprache mit der Stadt Mannheim habe man sich dagegen entschieden, sagte ein Sprecher. Auf Facebook hatten viele Menschen nach Informationen gesucht und sich über fehlende Mitteilungen auf der App gewundert. dpa/tk

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Erstellt:
19. Oktober 2016, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
19. Oktober 2016, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Oktober 2016, 06:00 Uhr

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