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Mainz

BASF sieht keine Sicherheitsdefizite in Ludwigshafen

Der Chemiekonzern BASF sieht auch angesichts des Explosionsunglücks in Ludwigshafen keine Defizite in der Sicherheit.

26.10.2016
  • dpa/lrs

Mainz. «Unsere Anlagen sind in einem zuverlässigen Zustand», sagte BASF-Werksleiter Uwe Liebelt am Donnerstag bei einer gemeinsamen Sondersitzung dreier Ausschüsse des Landtags Rheinland-Pfalz. «Dieser Standort hat in den letzten zehn Jahren eine Investitionswelle erlebt.» Er räumte ein, dass es in diesem Jahr mit 16 Umweltereignissen mehr als in den Vorjahren gegeben habe. Der Hauptgrund dafür sei eine hohe Zahl turnusmäßiger Abstellungen von Anlagen für Inspektionen und das Anfahren neuer Anlagen.

Das Unglück mit drei Toten und 30 Verletzten am Montag vergangener Woche geht nach vorläufiger Einschätzung der BASF auf einen Schnitt in einer Leitung neben einer leeren Propylenleitung zurück, die repariert wurde. Eine Trennscheibe beim Schnitt habe Funken erzeugt, sagte Liebelt. Dies könne die Explosion ausgelöst haben. Als mutmaßlicher Verursacher gilt ein Mitarbeiter einer Fremdfirma. «Bei der Auswahl dieser Firmen gelten sehr hohe Standards», sagte der Werksleiter. Zu Umweltfolgen sagte er, eine Bodenbelastung sei wahrscheinlich, werde aber noch geprüft.

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26.10.2016, 11:10 Uhr | geändert: 27.10.2016, 10:41 Uhr

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