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Viel Platz für Musik

Bahnhof wird zum Bürger- und Vereinshaus

Das Ergenzinger Bahnhofsgebäude soll in den kommenden beiden Jahren für fast 650 000 Euro gründlich saniert und ausgebaut werden. Am Mittwochabend wurde dem Ortschaftsrat das Baugesuch vorgestellt.

14.12.2012
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Ergenzingen. Seit Jahrzehnten proben die Musiker und Sänger von Musikverein, Liederkranz und Handharmonikaverein im Vereinsraum der Grundschule. Künftig sollen sie gemeinsam mit der Musikschule im umgebauten Bahnhofsgebäude unterkommen. Die Stadt will daraus ein Bürger- und Vereinshaus machen. Bereits 2013 sind dafür im städtischen Haushaltplan 369 000 Euro für den Innenausbau eingestellt. Für 2014 sind dann nochmals 280 000 Euro für eine grundlegende Sanierung der Außenhülle vorgesehen.

Die Stadt erwarb das 1879 erstellte Gebäude vor 20 Jahren. Seit einiger Zeit steht es leer. Laut Baugesuch sollen im Erdgeschoss Proberäume für die Vereine, ein Stuhllager, Küche und WC untergebracht werden. Im ersten Obergeschoss werden Sitzungszimmer für die Vereine und im zweiten Obergeschoss Lagerräume eingerichtet.

Weil der Umbau der Grundschule für den Ganztagesbetrieb bereits im kommenden Februar beginnt und der dortige Vereinsraum deshalb nicht mehr zur Verfügung steht, hoffen die Vereine, in den nächsten anderthalb Jahren beim DRK und bei den Kirchen unterzukommen.

Der Ortschaftsrat nahm das Vorhaben zustimmend zur Kenntnis. Ortschaftsrat Günther Mühlenhof war jedoch der Ansicht, dass der vorgesehene oberirdische Flüssiggastank nur als Provisorium eingerichtet werden sollte. Cornelia Ziegler-Wegner regte an, das Gebäude als Ergenzinger Kulturhaus auch für die anderen Vereine des Stadtteils auszubauen.

Für die künftige Nutzung der Schleckermarkt-Räumlichkeiten in der Gäustraße lag ein Baugesuch auf Umbau und Umnutzung in zwei Wohnungen vor, wogegen die Ortschaftsräte nichts einzuwenden hatten.

Im weiteren Verlauf der Sitzung hielt Ortsvorsteher Hans Beser einen Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr und einen Ausblick auf das kommende. Er hob hervor, dass gerade im Bereich Bildung und Betreuung, Bahnhofsumnutzung, Straßenunterhaltung und vor allem in der Gewerbeentwicklung vieles um ein gutes Stück vorangebracht worden sei. Für das kommende Jahr sei es weiterhin wichtig, die Attraktivität des Stadtteils gut darzustellen und weiter auszubauen.

Ganz oben auf der Agenda stehe die Schaffung altenbetreuter Wohnungen im Bereich des alten Bauhofs, für den im Frühjahr der Spatenstich erfolgt. Die Feuerwehr soll einen neuen Mannschaftstransportwagen erhalten. Mit der Gemeinschaftsschule werde der Schulstandort Ergenzingen weiter ausgebaut. Für den evangelischen Kindergarten stehe die Sanierung des Daches an. Um die Infrastruktur vor allem im Bereich Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu erhalten, sagte Beser, sei eine maßvolle Erweiterung des Gewerbeparks „Ergenzingen-Ost“ notwendig. Es gelte jedoch, auch attraktive Wohnbauplätze effektiver zu vermarkten.

Eine große Aufgabe werde es auch sein, den Zustand der Gemeindestraßen weiter zu verbessern und den Unterhalt der städtischen Gebäude im Blick zu halten. Für das Rathaus sind 2013 energetische Sanierungen sowie die Schaffung eines barrierefreien Zugangs vorgesehen.

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14.12.2012, 12:00 Uhr

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