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Bildergalerie vom Apfelfest

Bald gibt es jetzt auch Mössinger Apfelsaft

„Der Mössinger“ heißt er, kommt demnächst ganz neu auf den Markt. Ein Apfelsaft von den heimischen Streuobstwiesen.

04.10.2010

Mössinger. Ideales Einstiegsgetränk für den neuen OB Michael Bulander, der hier rechts im Bild (mit, von links, Hans-Günther Wener und Brigitte Hahn vom Netzwerk Streuobst, Landratsvize Hans-Erich Messner, Belsens Obst- und Gartenbauvorsitzendem Ernst Steinhilber sowie Kreis-Fachberater Joachim Löckelt, in Frack und Zylinder) auch gleich auf das Streuobstland anstößt, das Löckelt kurz zuvor ausgerufen hat: ein Zusammenschluss von sieben Landkreisen zum Schutz und Erhalt der Streuobstwiesen.

Das Mössinger Apfelfest, sagte Messner, sei ein hochwillkommener Anlass, den Startschuss für diese Initiative im Kreis zu geben. Denn der Landkreis Tübingen liege mit mehr als 4500 Hektar Streuobstfläche und 270 000 Bäumen „mittendrin“. Gerade in Mössingen, wo es zwei der rührigsten Vereine und das Netzwerk Streuobst gebe, werde die Sache sicher auf fruchtbaren Boden fallen. Man wolle auch Potenzial für den Tourismus erschließen und habe deshalb zugleich eine „Steinlachtour“ zu elf Bauernhöfen gestartet.

Bulander wertete das Apfelfest als „Glücksfall für Mössingen“ und dankte allen Aktiven. Er erinnerte daran, dass das Fest auch schon mal wegen Schneefalls ausgefallen war. Doch heuer lockte strahlender Sonnenschein wieder mehr als tausend Besucher aufs Realschulgelände, wo alle möglichen Apfelsorten zu bestaunen waren (links) und man Äpfel auch angeln, schälen oder pressen konnte. Kindergartenkinder hatten Bilder zum neuen Panoramaweg gemalt.

Der Mössinger OGV-Vorsitzende Wener war „stolz auf die zunehmende Resonanz auf unsere Aktivitäten“. Sein Gomaringer Kollege Jürgen Hirning pflichtete ihm bei: „Der Mössinger“ sei längst fällig gewesen. Ab 8. Oktober kann man freitags bei den Mostereien Kühbauch und Streib Äpfel abliefern, die Karl Stingel dann in Balingen presst.

bau / Bilder: Franke

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04.10.2010, 12:00 Uhr

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