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Abschied am Sonntag

Bald rücken Bagger zum Abriss der Egeria-Reste an

Tübingen. So weitläufig wie ein Fußballplatz gehört die Shedhalle auf dem Egeria-Areal mit zum Größten, was die Tübinger Wirtschaft hervorgebracht hat. Allerdings hat die leicht und licht wirkende Stahlkonstruktion ihre besten Zeiten längst hinter sich.

11.02.2010

Tübingen. Nach dem Auszug der insolventen Frottierweberei sind die Stützen und Streben verrostet und das Dach an so vielen Stellen verrottet, dass sich am Hallenboden erste Feuchtbiotope entwickeln konnten. Doch was immer dort grünt, es wird den Frühling nicht mehr erleben: Spätestens im April beginnen auf dem künftigen Stadtquartier „Lustnau Süd“ die Abbrucharbeiten.

Den Auftrag dazu vergab der Planungsausschuss des Tübinger Rats am Montagabend an die in Straßberg (bei Albstadt-Ebingen) ansässige Firma Teufel. Sie hatte mit einer Gesamtsumme von 1,06 Millionen Euro das günstigste Angebot eingereicht und war damit um 400 000 Euro unter der städtischen Kostenschätzung geblieben.

Mit diesem Festbetrag muss die Firma nun bis Ende Juli das etwa vier Hektar große Werksgelände (mit Ausnahme des Verwaltungsgebäudes nördlich der Nürtinger Straße, soweit es ins neue Nutzungskonzept eingefügt werden soll) komplett abräumen. Wer davor den morbiden Charme der Egeria-Hinterlassenschaften noch einmal genießen will, hat dazu am kommenden Sonntag, 14. Februar, ausgiebig Gelegenheit: Um 12 Uhr startet der städtische Projektentwickler Cord Soehlke vor dem ehemaligen „Frottierlädle“ zu einem Rundgang durch das Gelände und die leer stehenden Fabrikgebäude.

Dabei wird er auch erläutern, wie das Quartier nach den beiden zweitplatzierten Wettbewerbsentwürfen (wir berichteten) künftig aussehen könnte. Der Planungsausschuss folgte am Montag ohne Gegenstimme dem Verfahrensvorschlag der Verwaltung. Danach sollen beide Preisträger ihre Konzepte bis Ende März nachbessern. Im Anschluss daran soll eine Jury, möglichst in gleicher Besetzung wie beim ersten Anlauf, entscheiden, welcher der beiden Entwürfe dem Gemeinderat für die Realisierung vorgeschlagen wird.

sep / Archivbild: Sommer

Bald rücken Bagger zum Abriss der Egeria-Reste an

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11.02.2010, 12:00 Uhr

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