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Ballonfahrten im Schwabenland

Der Trend zu individuellen Erlebnisgeschenken boomt, denn welche Geschenke haben heute noch einen besonderen Charakter und einen hohen Erinnerungswert?

31.08.2016

Von Dellas

Geschenke sollen dem Beschenkten zeigen, wie viele Gedanken sich der Schenker um den zu Beschenkenden und den jeweiligen Anlass gemacht hat und für die Ewigkeit in besonderer Erinnerung bleiben. Am besten dafür geeignet sind emotionale Erlebnisse. Die Geschenke-Suchende, seit 2003 der erste Anbieter für Erlebnisgeschenke entstand, auf dem Markt finden. Das Angebot der Erlebnisgeschenke beinhaltet heute ein breites Spektrum an außergewöhnlichen Erlebnisgeschenken, das von Action bis hin zu Romantik viele verschiedene Zielgruppen anspricht.

 

Immer wieder auf Begeisterung bei Jung und Alt stoßen dabei Ballonfahrten im Schwabenland. Anders als bei einem normalen Rundflug, bietet eine Ballonfahrt ein ganz besonderes Flair. Dank einer 360 Grad Rundsicht können Mitfahrer das gesamte Areal unter sich betrachten und auch in weiter Ferne das eine oder andere Bekannte entdecken. Beim Ballonfahren ist der Weg das Ziel – nur vom Wind getrieben, geht es für Gäste einer Ballonfahrt auf eine sechzig- bis neunzigminütige unbekannte Reise. Dabei schweben sie lautlos über die malerische Landschaft, die unter ihnen zu Füßen liegt.

 

Ablauf einer Ballonfahrt im Schwabenland

 Am vereinbarten Treffpunkt angelangt, können Mitreisende beim Aufrüsten des Heißluftballons mithelfen. Gemeinsam wird die riesige Hülle ausgebreitet und der Korb aufgestellt. Mit einem Gasbrenner wird die Luft im Inneren des Heißluftballons erhitzt, was dafür sorgt, dass die heiße Luft nach oben strömt und dem Ballon den nötigen Auftrieb verschafft. Langsam erhebt sich der Ballon in die Höhe. Wenn alle Gäste über den Rand des Weidenkorbs gestiegen sind und ihren Platz eingenommen haben, wird die Halteleine gelöst und der Heißluftballon schwebt langsam und majestätisch in den Himmel empor. Eine Ballonfahrt hat je nach Thermik eine Dauer von sechzig bis neunzig Minuten. Dabei legt der Heißluftballon im Durchschnitt eine Strecke von fünf bis dreißig Kilometern zurück. Mit einer Flughöhe von dreihundert bis dreitausend Metern erhalten die Mitfahrer einen unverbauten Blick auf das schöne Schwabenland. Wer interessiert an einer Mitfahrt im Ballon ist, der muss früh aufstehen oder abends einige Stunden einplanen, denn Ballonfahrten starten je nach Thermik früh morgens oder spät abends, wenn es nicht ganz so heiß ist. Ballonfahrten am Morgen und am Abend haben so für die Gäste den Mehrwert, dass diese einen Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang weit oben im Himmel darbieten – somit wird bei Ballonfahrten auch der Romantikfaktor bedient. Die übliche Saison für Ballonfahrten ist von März bis Oktober. Bei einigen Veranstaltern wird aber auch im Winter gestartet oder sogar eine Alpenüberquerung mit dem Heißluftballon angeboten. Teilnehmer einer Ballonfahrt müssen in der Lage sein, über den Weidenkorb zu klettern und mindestens 12 Jahre alt sein oder eine Größe von 1,35 Meter erreicht haben. Eine Altersbeschränkung nach oben gibt es nicht. Während der Dauer der Fahrt wird der Heißluftballon vom Verfolgerteam am Boden begleitet. Immer mit Funk und GPS verbunden, folgt das Team über die Straßen der Route des Ballons um nach der Landung den Ballon und seine Mitfahrer wieder einzuladen und zum Startpunkt zurück zu transportieren. Um zu landen sucht der Pilot einen geeigneten Landeplatz. Dies kann eine Wiese oder auch ein Feld sein, das ausreichend groß genug ist, um den Ballon sanft und sicher zu Boden zu bringen. Ist der Korb sicher am Boden angelangt, wird der Parachute geöffnet und so kann die heiße Luft entweichen und die Hülle sinkt langsam zu Boden. Der Parachute ist eine runde Stoffscheibe, welche mit Zentrierleinen am Ballon aufgehangen ist. Die warme Luft drückt den Parachute während des Fahrens nach oben, was ein Abdichten der Hülle hervorruft. Die Parachute Leine ist in der Mitte befestigt, zieht der Pilot an der selbigen, kann warme Luft entweichen und der Ballon verliert an Höhe. Feuert der Pilot den Gasbrenner an, so steigt der Ballon wieder höher und der Parachute verschließt sich wieder. Im Anschluss einer Ballonfahrt ist es Tradition an einer Ballonfahrertaufe teilzunehmen. Diese Tradition stammt bereits aus den Zeiten König Ludwigs, der das Ballonfahren nur dem Adel vorbehalten hatte. Mit Sekt oder Champagner werden die Mitfahrer nach der Landung getauft und erhalten den Adelstitel, somit sind sie dann in den Adelsstand der Ballonfahrer aufgenommen. So wird das Ballonfahren im Schwabenland garantiert zu einem unvergesslichen Erlebnis.

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Erstellt:
31. August 2016, 11:05 Uhr
Aktualisiert:
31. August 2016, 11:05 Uhr
zuletzt aktualisiert: 31. August 2016, 11:05 Uhr

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