Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Banken starten Dienst Paydirekt Banken starten Dienst Paydirekt

13.11.2015
  • AFP

Erste Bankkunden können das neue Online-Bezahlverfahren Paydirekt nutzen. Die Münchner Hypovereinsbank hat den Dienst freigeschaltet. Zum Start sind laut Paydirekt zunächst drei Händler mit dabei: der Online-Möbelladen D-Living, der Süßwarenkonzern Haribo sowie der Hersteller für Heimfitnessgeräte, Sport-Tiedje.

Paydirekt ist ein Versuch der privaten Banken, der genossenschaftlichen Institute und der Sparkassen, dem Bezahldienst Paypal Paroli zu bieten. Der US-Dienst hat in Deutschland rund 16 Millionen Kunden. Im Gegensatz zu Paypal wird der Zahlungsablauf bei Paydirekt ohne Zwischenstation direkt zwischen der Bank und dem Händler abgewickelt. Das Kreditinstitut prüft, ob der Kunde zahlungsfähig ist, und schickt dem Händler eine Bestätigung.

Paydirekt ist als offenes System angelegt, dem die Banken beitreten können. Händler schließen dann künftig ihre Verträge nicht mit Paydirekt, sondern mit den einzelnen Kreditinstituten. Da viele Verbraucher in Deutschland Konten bei verschiedenen Banken haben, aber vermutlich nur eines für die Bezahlmethode freischalten lassen würden, könnte es zu einem Konkurrenzkampf unter den Geldhäusern kommen.

Die Banken starten den Dienst nach Angaben von Paydirekt nach und nach bis zum Jahresende.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

13.11.2015, 08:30 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball