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Perovic: „Meine Spieler sind besser als Trier“

Basketball: Aufbruchstimmung in Tübingen – erstmals über 1000 Dauerkarten verkauft

Premierenfieber bei den Fans der Walter Tigers Tübingen: Manager Robert Wintermantel hofft am Mittwoch (18 Uhr) gegen Trier auf ein ausverkauftes Haus – und meldet mit über 1000 Dauerkarten einen Vereinsrekord. „Wir spüren, dass viele an das Team glauben“.

03.10.2012

Tübingen. Auch Trainer Igor Perovic strahlt Optimismus aus: „Trier hat ein gutes Team, aber meine Spieler sind besser – das müssen wir auch auf dem Feld beweisen.“ Dass die Erwartungen gestiegen sind, spüren auch die Spieler. Vaughn Duggins sieht‘s positiv: „Druck ist eine gute Sache, wir wissen, dass von uns jetzt erwartet wird, Siege zu produzieren.“ Der erste Erfolg soll gleich gegen Trier her: „Wir wollen beweisen, dass das gute letzte Jahr kein Dusel war“, sagt Duggins. Einen persönlichen Glücksbringer hat sich der Amerikaner zugelegt: Wie im College trägt er künftig wieder die Nummer 44 auf seinem Trikot.

Dreierlei fordert Perovic für die Saison: „Wir müssen verstehen, dass man Spiele nur über die Verteidigung gewinnt, wir müssen immer die größere Intensität als der Gegner zeigen – und wir brauchen unsere Fans, sie sind wichtiger als je zuvor.“

Die Fans sind aber auch gieriger als je zuvor auf Basketball: Um 30 Prozent höhere Erlöse als im Vorjahr hat der Dauerkartenverkauf erzielt, erstmals haben die Tigers mehr als 1000 Saisontickets verkauft. Für das Trier-Spiel gibt es nur noch wenige Sitzplätze „Hier ist eine richtige Aufbruchstimmung spürbar“, sagt Manager Wintermantel.

Die positive Grundstimmung nutzen will auch Perovic – er hat volles Vertrauen in die Stärke seiner Mannschaft: „Wir hatten eine gute Vorbereitung, und jetzt sind wir noch besser als vor zwei Wochen.“ Sein Team könne in dieser Saison „den nächsten Schritt machen“, sagt der Coach: „Alle haben nicht nur großes Talent, sie sind auch sehr professionell, alles dreht sich um Basketball und um den Erfolg des Teams, alle sind hungrig.“

Die Stimmung bei den Profis hat sich nochmal verbessert, seit die Tiger die neue Trainingshalle im französischen Viertel bezogen haben und nicht mehr in der Paul-Horn-Arena üben müssen. „Endlich sind die Schmerzen weg, du spürst sofort, wenn du auf Holzboden trainierst“, sagt Duggins, „es ist eine 180-Grad-Wende.“hdl

Erstmals hat Trainer Igor Perovic keinen Kapitän bestimmt, sondern der Mannschaft die Wahl überlassen. Das Votum des Teams fiel eindeutig aus: Spielmacher Josh Young ist der neue Kapitän. „Wir waren uns alle einig, Josh war schon in der vergangenen Saison unser verbaler Leader“, sagt Vaughn Duggins.

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03.10.2012, 12:00 Uhr

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