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Aufschub für achtzigjährige Linde

Baum am Bühler Römerplatz darf vorerst nicht gefällt werden

Bühl. Die Empörung war groß, als Anwohner per Zufall mitbekamen, dass auf einer Großbaustelle hinter dem Bühler Schloss eine große Linde gefällt werden soll. Dort errichtet die Firma Johner Massivhaus derzeit 28 Wohneinheiten. Dabei wurde das Wurzelwerk des imposanten Baums mit einer Baggerschaufel beschädigt – wie stark, muss sich erst noch herausstellen.

06.07.2012
  • ran

Der Leiter der Tübinger Stadtgärtnerei Wolfgang Mang besah gestern Mittag den Schaden. Da es sich um eine private Baustelle handelt, schalteten die Anwohner die Baubehörde ein. Sie erließ die Weisung, den Baum nicht zu fällen, bis der Sachverhalt geklärt ist, und die Linde bis dahin zu sichern. Nach Auskunft von Werner Hermann, dem Fachbereichsleiter Bauen und Vermessen, will die Stadtverwaltung den Baum zunächst von eigenen Experten anschauen und Fotos machen lassen, um bei Bedarf einen Gutachter hinzuziehen. Die Anwohner ärgern sich besonders darüber, sagte uns Gottfried Knott, dass die 80 Jahre alte Linde nach dem Dorfentwicklungsplan eigentlich in die künftige Gestaltung des Römerplatzes einbezogen werden soll: „Uns empört, dass man viel Geld ausgibt, und der Baum dann so schnell und widerstandslos geopfert werden soll.“

Baum am Bühler Römerplatz darf vorerst nicht gefällt werden

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06.07.2012, 12:00 Uhr

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